Osisko Gold gibt grünes Licht für Cariboo-Projekt in Kanada
Erste Goldförderung aus dem Untertagebau in British Columbia für Anfang 2029 geplant.

Das an der TSX-Venture und der New York Stock Exchange notierte Bergbauunternehmen Osisko Gold hat die finale Investitionsentscheidung (FID) für sein Cariboo-Goldprojekt in British Columbia getroffen. Der formelle Beschluss des Aufsichtsrats ebnet den Weg für den großflächigen Baubeginn des Flaggschiff-Projekts.
Die FID ist das Ergebnis von mehr als einem Jahrzehnt an Risikominimierungsmaßnahmen am Projekt. Sie spiegelt das Vertrauen des Aufsichtsrats in den erheblichen langfristigen Wert wider, den Cariboo für Aktionäre und andere Stakeholder generieren kann, wie die Vorsitzende des Aufsichtsrats und CEO Sean Roosen erklärte.
„Mit diesem Schritt, gestützt durch unsere starke Bilanzposition sowie weitere verfügbare und vorgeschlagene Finanzierungsquellen, konzentrieren wir uns nun entschieden auf eine disziplinierte Projektdurchführung bis zur ersten Goldförderung Anfang 2029“, bestätigt Roosen.
Projektstruktur und Untertagebau
Das Cariboo-Projekt ist als konventionelle untertägige Bergbauanlage konzipiert. Der Zugang erfolgt über einen Schacht, wobei mechanisierte Langlochstreichabbauverfahren mit Paste-Verfüllung zum Einsatz kommen, um Erz aus goldführenden Gängesystemen zu gewinnen.
Der unterirdische Zugang erfolgt derzeit über das Cow-Tor, wobei die Erschließung in die Bereiche Lowhee und Cow reicht. Am Minenkomplex wurden bereits die Erdarbeiten für den zweiten unterirdischen Zugang am Valley-Tor aufgenommen. Sobald dieser fertiggestellt ist, wird das Valley-Tor eine zweite Erschließungsfront bereitstellen.
Bedeutung des Valley-Zugangs
Der zweite Zugang unterstützt den kritischen Pfad für die primären Entwicklungszugänge zu den Valley- und Shaft-Zonen. In diesen Bereichen befindet sich der Großteil der mineralischen Reserven und Ressourcen des Cariboo-Golddepots. Bislang wurden etwa drei Kilometer unterirdischer Ausbau abgeschlossen.
Die großen Erdarbeiten sollen im aktuellen Quartal hochgefahren werden und sich bis ins vierte Quartal 2027 erstrecken. Die Arbeiten an den Fundamenten der Aufbereitungsanlage sind für den Sommer 2027 vorgesehen.
Ausblick für Anleger
Mit der finalen Investitionsentscheidung hat Osisko Gold einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über eine starke Bilanzposition sowie weitere verfügbare und vorgeschlagene Finanzierungsquellen, um das Projekt bis zur ersten Goldförderung zu realisieren. Für Anleger bleibt die disziplinierte Projektdurchführung der zentrale Faktor, um den Zeitplan bis Anfang 2029 einzuhalten.
