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Ölpreise steigen: Citigroup analysiert Iran-Konflikt-Szenarien

Wachsende Spannungen zwischen den USA und dem Iran treiben die Rohölpreise auf Wochensicht um rund 5 Prozent nach oben.

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Ölpreise steigen: Citigroup analysiert Iran-Konflikt-Szenarien

Die Ölmärkte verzeichnen erstmals seit drei Wochen wieder einen Wochengewinn. Auslöser sind zunehmende Sorgen über einen möglichen Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der die Ölversorgung aus dem Nahen Osten empfindlich stören könnte. Die Citigroup hat bereits verschiedene Szenarien für die weitere Preisentwicklung erarbeitet.

Am Morgen gab der Brent-Rohöl-Future leicht um 0,3 Prozent auf 71,42 US-Dollar je Barrel nach. Die US-amerikanische Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) verlor ebenfalls 0,3 Prozent und notierte bei 66,18 US-Dollar pro Barrel. Auf Wochensicht lagen beide Kontrakte jedoch rund 5 Prozent im Plus – ein deutliches Zeichen für die wachsende Risikoprämie am Ölmarkt.

Geopolitische Risiken im Fokus

Der Nahe Osten gilt als eine der wichtigsten Förderregionen weltweit. Eine Eskalation zwischen Washington und Teheran könnte Lieferketten für Rohöl massiv beeinträchtigen – insbesondere durch eine mögliche Blockade der Straße von Hormus, durch die rund 20 Prozent des globalen Ölhandels fließen.

Die Citigroup analysiert in diesem Zusammenhang verschiedene Preisszenarien, um Investoren eine Orientierung zu geben. Geopolitische Unsicherheiten haben in der Vergangenheit regelmäßig zu kurzfristigen Preissprüngen bei Rohöl geführt. Für Anleger und Energieunternehmen bleibt die Lage damit weiterhin schwer kalkulierbar.

Für deutsche Verbraucher und Unternehmen sind steigende Rohölpreise von unmittelbarer Bedeutung: Sie wirken sich auf Kraftstoffpreise, Heizkosten und die Produktionskosten energieintensiver Industrien aus. Angesichts der ohnehin angespannten Energieversorgung in Europa beobachten Marktbeobachter die Entwicklungen im Nahen Osten mit besonderer Aufmerksamkeit.

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