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Nvidia: Wann kommt der nächste Aktiensplit bei $1.000?

Analysten prognostizieren: Nvidia könnte bis 2030 die $1.000-Marke knacken – und damit einen neuen Aktiensplit auslösen.

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Nvidia: Wann kommt der nächste Aktiensplit bei $1.000?

Nvidia führte zuletzt im Jahr 2024 einen Aktiensplit im Verhältnis 10 zu 1 durch. Ohne diesen Schritt würde die Nvidia-Aktie heute bei über 2.000 US-Dollar notieren. Doch wann könnte der nächste Split kommen – und was müsste dafür passieren?

Die Marke von 1.000 US-Dollar pro Aktie gilt als entscheidende Schwelle. Genau auf diesem Niveau vollzog Nvidia damals den letzten Split, und Experten sehen dies als wahrscheinlichen Auslöser für einen weiteren. Ein wichtiger Grund dafür ist Nvidias Mitgliedschaft im Dow Jones Industrial Average (DJIA), der – anders als der S&P 500 – nicht nach Marktkapitalisierung, sondern nach dem Aktienkurs gewichtet wird. Ein sehr hoher Kurs würde das Indexgewicht von Nvidia unverhältnismäßig stark aufblähen.

Was Nvidia für $1.000 pro Aktie braucht

Um die 1.000-Dollar-Marke zu erreichen, müsste sich der aktuelle Kurs vervierfachen. Das klingt ambitioniert – und das ist es auch. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 5,6 Billionen US-Dollar würde Nvidia für einen Kurs von 1.000 Dollar eine Bewertung von über 24 Billionen US-Dollar benötigen. Zum Vergleich: Das wäre mehr als das Vierfache des heutigen Unternehmenswertes.

Um diese Bewertung zu rechtfertigen, müsste Nvidia bei einem angenommenen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 32,5 einen Jahresgewinn von rund 745 Milliarden US-Dollar erzielen. Derzeit wird Nvidia mit etwa dem 29-Fachen des Gewinns gehandelt – deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, aber noch leicht über dem S&P-500-Durchschnitt von rund 25,6. Bei einer angenommenen Netto-Gewinnmarge von 55 Prozent – die Non-GAAP-Marge lag zuletzt bei 56 Prozent – würde Nvidia einen Jahresumsatz von rund 1,35 Billionen US-Dollar benötigen.

Der Weg zu $1,35 Billionen Umsatz

Diese Zahl klingt astronomisch, doch der Weg dorthin könnte kürzer sein als gedacht. Wall-Street-Analysten schätzen, dass Nvidia im laufenden Jahr einen Umsatz von rund 412 Milliarden US-Dollar erzielen wird. Für das Folgejahr wird bereits ein Anstieg auf 692 Milliarden US-Dollar erwartet. Damit wäre bis Ende 2027 bereits mehr als die Hälfte des Weges zum Ziel geschafft.

Zwischen 2028 und 2030 müsste sich der Umsatz dann lediglich noch verdoppeln – ein Szenario, das angesichts der Wachstumsdynamik im KI-Sektor nicht unrealistisch erscheint. Nvidia selbst rechnet bis 2030 mit weltweiten jährlichen Investitionsausgaben für Rechenzentren in Höhe von 3 bis 4 Billionen US-Dollar. Da die fünf größten KI-Hyperscaler im nächsten Jahr voraussichtlich rund 1,3 Billionen US-Dollar ausgeben werden, bleibt genügend Spielraum für eine Verdoppelung des Gesamtmarktes bis 2030.

Fazit: Realistisches Szenario mit Risiken

Der Weg zu einem neuen Aktiensplit ist für Nvidia also durchaus vorstellbar – aber alles andere als garantiert. Rückschläge, etwa durch verschärften Wettbewerb, regulatorische Eingriffe oder eine Abkühlung der KI-Investitionen, könnten den Zeitplan verzögern. Dennoch gilt: Wenn eine Aktie dieses Ziel bis 2030 erreichen kann, dann ist es nach Einschätzung vieler Analysten Nvidia. Für deutsche Privatanleger bleibt die Aktie damit eine der spannendsten, aber auch anspruchsvollsten Wachstumswetten am Markt.

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