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Lazard übertrifft Gewinnerwartungen deutlich – Transaktionsgeschäft erholt sich kräftig

Die US-Investmentbank profitiert von wiederbelebtem M&A-Geschäft und starkem Wachstum in der Vermögensverwaltung.

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Lazard übertrifft Gewinnerwartungen deutlich – Transaktionsgeschäft erholt sich kräftig

Die amerikanische Investmentbank Lazard hat im vierten Quartal 2024 die Gewinnerwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Mit einem bereinigten Gewinn von 80 Cent je Aktie lag das Unternehmen klar über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 69 Cent. Der Erfolg basiert auf einem starken Wachstum sowohl im Beratungs- als auch im Vermögensverwaltungsgeschäft.

Der bereinigte Umsatz aus der Finanzberatung kletterte im Berichtszeitraum um 7 Prozent auf 542 Millionen Dollar. Diese Entwicklung spiegelt die branchenweite Erholung des Investmentbanking-Geschäfts wider: Die weltweiten M&A-Umsätze überschritten 2025 laut Dealogic erstmals seit langem wieder die Marke von 100 Milliarden Dollar. Nach Jahren hoher Zinsen und Marktvolatilität kehrt damit Leben in den Deal-Markt zurück.

Wall-Street-Banker erwarten für 2025 ein arbeitsreiches Jahr. Rekordhohe Aktienmärkte, sinkende Zinsen und aufgestaute Nachfrage bei Unternehmenskunden dürften die Transaktionsaktivität weiter ankurbeln. Führungskräfte großer Banken hatten bereits Anfang Januar bestätigt, dass die Deal-Pipelines gut gefüllt sind.

Vermögensverwaltung mit Rekordwachstum

Besonders stark entwickelte sich das Vermögensverwaltungsgeschäft von Lazard. Der Umsatz in diesem Bereich legte auf bereinigter Basis um 18 Prozent auf 339 Millionen Dollar zu. Das verwaltete Vermögen erreichte zum Quartalsende durchschnittlich 261 Milliarden Dollar – ein deutlicher Anstieg gegenüber 234 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Die breite Aktienrallye trieb die wichtigsten Indizes nahe an Rekordniveaus und stärkte sowohl die Portfoliowerte als auch das Anlegervertrauen. Eine höhere Risikobereitschaft veranlasste Investoren zudem, in andere Anlageklassen zurückzukehren. Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg im vierten Quartal auf bereinigter Basis um 10 Prozent.

Führungswechsel im Finanzressort

Parallel zu den Quartalszahlen gab Lazard einen wichtigen Personalwechsel bekannt. Tracy Farr wird mit Wirkung zum 1. Februar neuer Chief Financial Officer. Der bisherige Managing Director in der Beratungsgruppe für Kapitalstruktur arbeitete zuletzt eng mit der Geschäftsleitung im Team für Unternehmensentwicklung und Strategie zusammen.

Farr folgt auf Mary Ann Betsch, die als Senior Advisor den Übergang begleiten wird. CEO Peter Orszag zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: "Die Bemühungen, beide Geschäftsbereiche in den letzten zwei Jahren umzugestalten, greifen und liefern Ergebnisse." Die positive Entwicklung unterstreicht die erfolgreiche Neuausrichtung der Investmentbank nach schwierigen Jahren.

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