Künstliche Intelligenz: Das Wettrennen der Tech-Konzerne
Das Rennen um die KI: Tech-Konzerne und Start-ups setzen auf Künstliche Intelligenz und verändern die Zukunft der Technologie

Die Tech-Industrie steht im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI) vor einem Wettrennen. Tech-Konzerne wie <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft, Google, Meta, Snapchat und TikTok arbeiten daran, sich in diesem Markt zu positionieren. Microsoft hat kürzlich den KI-Chatbot ChatGPT in seine Suchmaschine Bing integriert, was eine der größten Veränderungen bei der Websuche in den letzten 20 Jahren darstellt. Mit ChatGPT ist es möglich, komplexe Fragen einzugeben und konkrete Antworten in Textform zu erhalten. Dies soll Bing eine größere Rolle auf dem Weltmarkt verschaffen und Google zum Tanzen bringen.
Allerdings zeigt sich bei einem Test der neuen Bing-Version schnell, dass sie noch nicht fehlerfrei ist. Es können Fehler bei der Ausgabe der Antworten auftreten, wie beispielsweise bei einer Recherche über die Hollywood-Schauspielerin Kim Novak. Hier schrieb Bing fälschlicherweise, dass sie gestorben sei. Microsoft betont jedoch, dass es das Feedback nutzt, um besser zu werden.
Auch Google versucht, sich in diesem Markt zu positionieren. In Paris stellte das Unternehmen das neue KI-Feature "Bard" für die Google-Suchmaschine vor, das ähnlich funktioniert wie ChatGPT. Der große Unterschied zu Microsoft besteht darin, dass Google noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin hat.
Neben den großen Konzernen investieren auch viele Start-ups in den Bereich KI. Deren innovative Ideen lassen sich jedoch manchmal schwer von Marketing-Buzzwords unterscheiden. Tech-Investor Bernhard Gold glaubt jedoch nicht, dass das Thema KI wieder abebben wird.
KI verändert nicht nur die Internetsuche, sondern auch soziale Netzwerke wie Facebook, das mit Meta eigene KI-Features für WhatsApp, den Messenger und Instagram entwickelt. Auch Snapchat hat den KI-Chatbot ChatGPT in seine Video-App eingebaut und gibt ihm den Namen "MY AI". Mit diesem Feature gibt die App Empfehlungen für Geburtstagsgeschenke oder gibt Tipps für Wochenend-Ausflüge.
Allerdings warnt Snapchat davor, dass die KI "so ziemlich alles sagen" kann. Bei TikTok gibt es ebenfalls einen Trend, der zeigt, wie KI-Filter zur Schönheitskorrektur genutzt werden. Durch den Filter "Bold Glamour" können Nutzerinnen ihre Wimpern verlängern, ihre Lippen voller wirken lassen oder Falten entfernen. Dieser Filter ist so gut, dass er praktisch nicht zu erkennen ist und es sehr echt aussieht.
Es ist offensichtlich, dass die großen Tech-Firmen neue Märkte und Wachstumsfelder suchen, und KI ist eines der ganz großen. Experten sehen in der Entwicklung der KI bei der Websuche und in sozialen Netzwerken jedoch auch Probleme und Fehler. Insgesamt bleibt abzuwarten, welcher Tech-Konzern letztendlich das Rennen um die Künstliche Intelligenz für sich entscheidet.
