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Inflation Januar 2025: Experten rechnen mit böser Überraschung

Am Freitag werden die US-Inflationsdaten für Januar veröffentlicht – und die Wall Street ist nervös. Während der Konsens einen moderaten Anstieg auf 2,5% erwartet, könnte die Realität deutlich unangenehmer ausfallen. Der Januar hat in den vergangenen Jahr

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Inflation Januar 2025: Experten rechnen mit böser Überraschung

Die US-Notenbank und Anleger blicken gespannt auf die Veröffentlichung der Januar-Inflationsdaten am Freitag. Ökonomen erwarten im Konsens einen monatlichen Anstieg der Verbraucherpreise um 0,3%, was die Jahresrate auf 2,5% drücken würde. Doch viele Marktteilnehmer bereiten sich auf eine negative Überraschung vor.

Historisches Muster spricht für höhere Inflation

Die Skepsis der Wall Street hat einen guten Grund: Der Januar entwickelte sich in den vergangenen Jahren zum regelrechten Problemmonat für die Inflationsentwicklung. Im Jahr 2024 verzeichnete der Verbraucherpreisindex (CPI) ausgerechnet im Januar den stärksten monatlichen Anstieg des gesamten Jahres. Auch 2023 zeigte dasselbe Muster.

Der Verbraucherpreisindex misst die Kosten eines repräsentativen Warenkorbs aus Gütern und Dienstleistungen und gilt als wichtigster Inflationsindikator. Selbst 2022 gehörte der Januar zu den inflationsstärksten Monaten, auch wenn er nicht ganz an der Spitze lag.

Bedeutung für die Fed-Politik

Für die US-Notenbank Federal Reserve sind die Januar-Daten von entscheidender Bedeutung. Eine höher als erwartete Inflation könnte die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen zunichtemachen. Die Fed strebt eine Inflationsrate von 2% an – ein Ziel, das sich hartnäckig als schwer erreichbar erweist.

Deutsche Anleger sollten die US-Inflationsdaten genau verfolgen, da sie direkten Einfluss auf die globalen Finanzmärkte haben. Höhere US-Zinsen stärken typischerweise den Dollar und belasten europäische Aktien. Auch die Europäische Zentralbank orientiert sich bei ihrer Geldpolitik teilweise an der Entwicklung in den USA.

Marktreaktion vorprogrammiert

Sollten die Inflationsdaten tatsächlich heißer ausfallen als erwartet, dürften die Aktienmärkte volatil reagieren. Besonders Wachstumswerte und Technologieaktien leiden unter der Aussicht auf länger hohe Zinsen. Anleger sollten sich auf erhöhte Schwankungen am Freitag einstellen und ihre Portfolios entsprechend positionieren.

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