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Honeywell erwägt Abbruch von 2,4-Milliarden-Dollar-Deal mit Johnson Matthey

Der US-Industriekonzern überdenkt die geplante Übernahme der Catalyst-Technologies-Sparte wegen regulatorischer Bedenken.

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Honeywell erwägt Abbruch von 2,4-Milliarden-Dollar-Deal mit Johnson Matthey

Honeywell International könnte seine geplante Übernahme der Catalyst-Technologies-Sparte von Johnson Matthey platzen lassen. Das berichtet Bloomberg News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Deal hat ein Volumen von 1,8 Milliarden Pfund, umgerechnet rund 2,4 Milliarden US-Dollar.

Als Grund für das Umdenken nennt Bloomberg sowohl Bedenken hinsichtlich regulatorischer Genehmigungen als auch Unsicherheiten bei der Erreichung bestimmter geschäftlicher Meilensteine. Eine endgültige Entscheidung könnte laut dem Bericht innerhalb weniger Tage fallen. Die Gespräche dauern jedoch noch an, sodass ein Abschluss der Transaktion weiterhin möglich bleibt.

Honeywell hatte die Übernahme der Sparte, die Katalysatoren und Enzyme für industrielle Prozesse herstellt, erst im Mai 2025 vereinbart. Das Geschäft sollte die Bereiche Automatisierung und nachhaltige Technologien des US-Konzerns stärken und dessen Präsenz im Bereich der Energiewendetechnologien ausbauen.

Rückschlag für Johnson Mattheys Restrukturierung

Für Johnson Matthey wäre ein Scheitern des Deals ein empfindlicher Rückschlag. Der britische Spezialchemiekonzern verfolgt eine umfassende Restrukturierungsstrategie, die auf eine Straffung der Betriebsabläufe sowie eine Konzentration auf die Bereiche saubere Luft und Platingruppenmetalle ausgerichtet ist. Der Erlös aus dem Verkauf hätte die Bilanz erheblich verbessert.

Die Aktien von Johnson Matthey hatten nach der ursprünglichen Ankündigung im Mai stark zugelegt. In den vergangenen zwölf Monaten stiegen die Papiere um fast 60 Prozent – ein deutliches Zeichen dafür, wie positiv Anleger die geplante Veräußerung und die damit verbundene Portfoliobereinigung bewertet hatten.

Der Ausgang der Verhandlungen wird von Investoren auf beiden Seiten aufmerksam beobachtet. Für Honeywell steht die Glaubwürdigkeit seiner Wachstumsstrategie im Bereich nachhaltiger Technologien auf dem Spiel. Für Johnson Matthey könnte ein gescheiterter Deal die Aktie unter Druck setzen und die Neugestaltung des Unternehmensportfolios erheblich verzögern.

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