Heidi-Bewertung verdoppelt sich auf 900 Millionen Dollar
KI-Startup sammelt 340 Millionen Dollar in Series-C-Runde ein

Das australische KI-Startup Heidi hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 340 Millionen Dollar eingesammelt. Damit steigt die Bewertung des Unternehmens auf 900 Millionen Dollar, wie Bloomberg berichtet. Das ist fast das Doppelte des Wertes der vorherigen Finanzierungsrunde.
Heidi entwickelt KI-Tools, die Ärzten helfen, klinische Notizen und andere administrative Aufgaben zu automatisieren. Die Nachfrage nach solchen Lösungen wächst rasant, da Gesundheitseinrichtungen weltweit nach Wegen suchen, ihre Produktivität zu steigern.
Aufbau der Finanzierung
Die Runde setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: 100 Millionen Dollar stammen aus einer klassischen Eigenkapitalrunde. Weitere 240 Millionen Dollar kommen aus dem Customer Value Fund von General Catalyst – einem schuldscheinähnlichen Finanzierungsinstrument. Dieses deckt Heidis Vertriebs- und Marketingkosten während der Expansion. Im Gegenzug erhält General Catalyst eine Rendite aus den durch diese Ausgaben generierten Einnahmen, bis eine vereinbarte Obergrenze erreicht ist. Der Investor hält jedoch keine Anteile oder Optionsrechte am Unternehmen.
Angeführt wurde die Runde vom bestehenden Investor Blackbird Ventures. Insgesamt hat Heidi nun mehr als 430 Millionen Dollar eingesammelt, einschließlich einer 65-Millionen-Dollar-Runde im vergangenen Jahr.
Wachstum und Expansion
Heidi verzeichnet ein beeindruckendes Wachstum. Der wiederkehrende Jahresumsatz (Annual Recurring Revenue) lag im April bei 50 Millionen Dollar – vor rund zwei Jahren waren es erst eine Million Dollar. Die Plattform wurde bereits für mehr als 175 Millionen Patiententermine in 110 Sprachen genutzt.
Das Startup erweitert seine KI-Funktionen um sogenannte agentic Tools und expandiert in Märkte in Asien und dem Nahen Osten, wie Co-Gründer und CEO Thomas Kelly im Interview mit Bloomberg erklärte. Zudem integriert sich Heidi in größere Gesundheitsorganisationen und plant den Ausbau lokaler Teams in den USA, Großbritannien und Australien. Im Laufe des nächsten Jahres sollen bis zu 150 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Derzeit beschäftigt das Unternehmen knapp 600 Personen.
Investoreninteresse an KI im Gesundheitswesen
Das gestiegene Interesse an KI-Tools für das Gesundheitswesen zeigt sich auch an anderen Finanzierungsrunden. So sammelte das Startup Forus in diesem Monat 150 Millionen Dollar ein, und Latent erhielt bereits früher im Jahr 80 Millionen Dollar. Investoren setzen zunehmend auf Technologien, die die Effizienz im Gesundheitswesen steigern können.
Heidis Plattform ermöglicht es Ärzten, Fotos von Patientenunterlagen zu machen und die Informationen automatisch zusammenzufassen. Dies reduziert den administrativen Aufwand erheblich und gibt medizinischem Personal mehr Zeit für die eigentliche Patientenversorgung.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung der KI erstellt und von einem Redakteur überprüft.
