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Grönland-Aktien explodieren nach Trump-Sicherheitsabkommen mit Dänemark

US-gelistete Grönland-Unternehmen legen massiv zu – Abkommen noch diese Woche erwartet.

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Grönland-Aktien explodieren nach Trump-Sicherheitsabkommen mit Dänemark

Die Aktien US-notierter Unternehmen mit Verbindungen zu Grönland sind am Montag förmlich explodiert. Auslöser ist die überraschende Einigung zwischen den USA und Dänemark auf ein Sicherheitsabkommen für das arktische Territorium.

Die Kurssprünge sind enorm: Greenland Energy schoss im vorbörslichen Handel um mehr als 165 Prozent in die Höhe. Greenland Mines legte um über 110 Prozent zu, und Critical Metals Corp gewann fast 26 Prozent hinzu. Anleger reagieren damit auf die Nachricht, dass Washington, Kopenhagen und die grönländische Führung ein Abkommen zur militärischen Zusammenarbeit unterzeichnen wollen.

Hintergrund des Sicherheitspakts

Das Abkommen soll noch in dieser Woche während der Generalversammlung der Vereinten Nationen besiegelt werden. Es sieht vor, dass die USA, Dänemark und Grönland gemeinsam eine erhebliche militärische Präsenz auf der Insel aufbauen. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Gegner Washingtons dort eigene Stützpunkte errichten können.

US-Präsident Donald Trump hatte monatelang mit einer Annexion des selbstverwalteten dänischen Territoriums gedroht. Er betonte immer wieder, dass Grönland für die nationale Sicherheit der USA von entscheidender Bedeutung sei. Am Freitag verkündete Trump via Truth Social die Einigung und erklärte, die USA würden „für immer die vollständige Fähigkeit haben, alles Notwendige in Grönland zu tun, um die Sicherheit Grönlands und der Vereinigten Staaten von Amerika zu gewährleisten und zu verteidigen.“

Keine Kosten für die USA

Trump betonte, dass das Abkommen die USA nichts kosten werde. Washington werde „unmittelbar den Prozess zur Entwicklung einer großen militärischen Präsenz im entsprechenden Teil Grönlands, von dem es viele gibt, beginnen.“ Wesentliche Details des Pakts sind bislang nicht öffentlich bekannt.

Grönländische und dänische Beamte versuchten am Wochenende, die Bevölkerung zu beruhigen. Sie versicherten, dass das Abkommen das Recht Grönlands auf Selbstbestimmung und die Souveränität des Königreichs Dänemark respektieren werde.

Die Unternehmen im Fokus

Greenland Energy ist ein Öl- und Gasexplorationsunternehmen mit Sitz in Texas, das Verbindungen zu Trump hat. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Jameson-Land-Becken an der Ostküste Grönlands. Allerdings hatte die grönländische Regierung dem Joint-Venture-Partner des Unternehmens kürzlich eine „starke Warnung“ erteilt, weil Ausrüstung ohne Genehmigung an Land gebracht worden war. Daraufhin verschob Greenland Energy seine Bohrpläne.

Greenland Mines ist ein Rohstoffunternehmen, das am Skaergaard-Projekt arbeitet. Dieses gilt als eine der größten unerschlossenen Palladium-, Gold- und Platinlagerstätten der Welt.

Critical Metals Corp wiederum ist ein Bergbauunternehmen für kritische Metalle und Mineralien. Es entwickelt die Tanbreez-Seltenerd-Mine in Südgrönland.

Ausblick

Die Ankündigung des Sicherheitsabkommens hat den Grönland-Aktien einen massiven Schub verliehen. Ob die Kurse auf diesem Niveau bleiben können, hängt nun von den konkreten Details des Pakts ab, die in den kommenden Tagen erwartet werden. Für Anleger bleibt die Situation hochspekulativ, zumal die genauen wirtschaftlichen Auswirkungen des Abkommens auf die einzelnen Unternehmen noch unklar sind.

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