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Googles Gemini gewinnt Marktanteile, bleibt aber hinter ChatGPT

Neue SEMRush-Daten zeigen: Gemini verdoppelt seinen Marktanteil fast, während Anthropics Claude und Metas neues KI-Modell ebenfalls zulegen.

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Googles Gemini gewinnt Marktanteile, bleibt aber hinter ChatGPT

Googles KI-Assistent Gemini gewinnt im hart umkämpften Markt für KI-Modelle weiter an Boden. Laut einer aktuellen Analyse des Brokerhauses Piper Sandler, die auf SEMRush-Daten basiert, verzeichnete Gemini im März 2026 rund 368 Millionen Unique Visitors. Damit liegt Google jedoch noch deutlich hinter dem Marktführer ChatGPT, der im selben Monat rund 777 Millionen Unique Visitors anzog.

Besonders bemerkenswert ist die Dynamik beim Marktanteil: Geminis Anteil an den Unique Visitors kletterte im März auf über 27% – ein erheblicher Sprung gegenüber lediglich 13,8% im August 2025. Innerhalb von nur sieben Monaten hat Google seinen relativen Anteil damit nahezu verdoppelt, während ChatGPT weiterhin der dominante Anbieter bleibt.

Anthropic und Claude holen ebenfalls auf

Auch Anthropics KI-Modell Claude konnte im März deutlich zulegen und erreichte einen Marktanteil von 9,5% – nach 5,0% im Februar. Dieser starke Anstieg spiegelt sich auch in den Erwartungen der Prognosemärkte wider. Laut Polymarket-Daten, die Piper Sandler in seiner Mitteilung zitiert, führt Anthropic mit einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 65% als Anbieter des besten KI-Modells bis Ende Juni 2026. Google liegt dort nur noch bei 21% – ein drastischer Rückgang gegenüber 71% im Februar. Anthropic überholte Google in dieser Einschätzung bereits Anfang März.

Für Google bleibt das traditionelle Suchgeschäft ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Der Anteil am US-Suchverkehr ist im Jahresvergleich weiterhin rückläufig, wenngleich sich das Tempo des Rückgangs abschwächt. Im März stieg der Anteil der ausgehenden Suchanfragen für Google in den USA leicht auf minus 1,8%, eine Verbesserung gegenüber minus 3,1% im Februar. Auf globaler Ebene blieb Googles Marktanteil bei der Suche im März im Jahresvergleich nahezu unverändert.

<a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft Bing und Meta mischen den Markt auf

Während Google unter Druck steht, verzeichnet Microsoft Bing stetige Fortschritte. Im März erzielte Bing ein Wachstum von 2,3% gegenüber dem Vorjahr – ein Trend, der sich laut den Daten in den vergangenen Monaten kontinuierlich verbessert hat.

Piper Sandler hob zudem die Ankündigung von Meta bezüglich Muse Spark hervor. Dabei handelt es sich um das erste Produkt der Meta Superintelligence Labs, das als bedeutender Schritt hin zur Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Frontier-Modells gilt. Erste Benchmarking-Daten zeigen, dass Muse Spark eine sprunghafte Verbesserung gegenüber Llama 4 Maverick darstellt – bemerkenswert, da dies nur neun Monate nach der Zusammenstellung des Teams gelang.

Besonders im Blick behalten die Analysten von Piper Sandler, wie Meta seine Basis von mehr als 3,5 Milliarden täglich aktiven Nutzern nutzt, um die Akzeptanz von Meta AI voranzutreiben. Diese enorme Nutzerbasis könnte Meta einen entscheidenden Vertriebsvorteil gegenüber reinen KI-Unternehmen verschaffen und den Wettbewerb im KI-Markt weiter verschärfen.

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