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Gold Fields hebt Goldproduktionsprognose an

Neue Mine in Chile startet trotz früherer Verzögerungen

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Gold Fields hebt Goldproduktionsprognose an

Gold Fields, ein Bergbauunternehmen mit Sitz in Südafrika, hat seine Goldproduktionsprognose für das Jahr 2024 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun eine Produktion zwischen 2,33 Millionen und 2,4 Millionen Unzen Gold. Diese positive Korrektur ist auf die bevorstehende Inbetriebnahme der neuen Mine Salares Norte in Chile zurückzuführen, die im April ihren Betrieb aufnehmen soll. Nach mehreren Verzögerungen, die unter anderem durch die COVID-19-Pandemie und schlechtes Wetter verursacht wurden, ist Gold Fields bestrebt, die Produktion in Salares Norte schnell hochzufahren. Die Mine, deren Bau im Jahr 2020 mit Kosten von 1 Milliarde US-Dollar begann, hatte ursprünglich bereits Anfang 2023 mit der Produktion beginnen sollen.

Salares Norte gilt als Schlüsselprojekt für Gold Fields, um sein langfristiges Ziel einer jährlichen Produktion von etwa 2,8 Millionen Unzen Gold zu erreichen. Für das laufende Jahr wird erwartet, dass die Mine 250.000 Unzen Gold produziert, bevor die Produktion bis 2025 auf 580.000 Unzen ansteigt. Mike Fraser, der CEO von Gold Fields, der seit Januar das Unternehmen leitet, äußerte sich zuversichtlich über die schnelle Steigerung der Produktion in der chilenischen Mine. Er betonte, dass bereits 520.000 Unzen Gold als Vorrat vorhanden seien und die Minenoperationen sehr gut verlaufen seien. Derzeit werde die Inbetriebnahme der Aufbereitungsanlage abgeschlossen.

Im Geschäftsjahr, das im Dezember 2023 endete, verzeichnete Gold Fields einen Rückgang der Headline-Earnings um 21% auf 837 Millionen US-Dollar, verglichen mit 1,06 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf eine geringere Produktion und höhere Kosten zurückzuführen. Die Goldproduktion des Unternehmens lag mit 2,304 Millionen Unzen 4% unter dem Vorjahresniveau, während die all-in-sustaining costs, eine Branchenkennzahl, um 17% auf 1.295 US-Dollar pro Unze stiegen. Die Einnahmen des Jahres 2023 waren zudem von einer höheren Basis im Jahr 2022 beeinflusst, als das Unternehmen eine Abbruchgebühr von 202 Millionen US-Dollar nach dem gescheiterten Versuch der Übernahme von Yamana Gold aus Kanada erhielt.

Trotz der Herausforderungen im vergangenen Jahr hat Gold Fields eine Schlussdividende von 4,20 Rand (etwa 0,2222 US-Dollar) pro Aktie ausgeschüttet, was die Gesamtdividende für das Jahr auf 7,45 Rand bringt. Mit der Inbetriebnahme von Salares Norte und der angehobenen Produktionsprognose setzt Gold Fields ein klares Zeichen für sein Engagement, die Produktion zu steigern und langfristig zu wachsen.

GoldChile

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