ANZEIGE

Globale Industrie unter Druck: Energiepreise und geopolitische Risiken belasten Wachstum

S&P Global meldet stabile Aktivität im Oktober, doch sinkende Margen und steigende Ölprognosen verunsichern die Märkte.

• 5 Min
Globale Industrie unter Druck: Energiepreise und geopolitische Risiken belasten Wachstum

Die globale Fertigungsindustrie zeigt sich trotz steigender Energiekosten und anhaltender Lieferkettenprobleme weiterhin robust. Wie aktuelle Umfragen von S&P Global zeigen, blieb die Aktivität im Oktober stabil, doch die Gewinnmargen der Unternehmen geraten zunehmend unter Druck. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf den langwierigen Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen, der die Energie- und Lebensmittelpreise in die Höhe treibt und sowohl das Konsumklima als auch das Geschäftsvertrauen beeinträchtigt.

Für deutsche Privatanleger ist diese Gemengelage aus stabiler Produktion und schrumpfenden Margen ein wichtiges Signal. Denn sie entscheidet darüber, wie die Europäische Zentralbank (EZB) in den kommenden Monaten auf die Preisentwicklung reagiert. Steigende Input- und Outputpreise setzen die Währungshüter unter Zugzwang, während die Konjunktur gleichzeitig an Fahrt verliert.

Die Belastungen treffen die Weltwirtschaft in einer Phase, in der die Erholung nach den vergangenen Krisenjahren noch nicht abgeschlossen ist. Der Konflikt im Nahen Osten wirkt dabei gleichzeitig über zwei Kanäle: Er verteuert Energie und Lebensmittel und dämpft die Zuversicht von Verbrauchern und Unternehmen. Beide Effekte zusammen erklären, warum die Industrie zwar produziert, aber weniger verdient.

Die deutsche Industrie wächst, während Frankreich in die Kontraktion rutscht

In der Eurozone blieb der Einkaufsmanagerindex (PMI) mit 52,7 Punkten zwar solide, doch Experten wie Leo Barincou von Oxford Economics warnen vor einem anhaltenden Inflationsdruck. Innerhalb der Währungsunion zeigt sich ein geteiltes Bild: Während die deutsche Industrie ein solides Wachstum verzeichnete, rutschte der französische Sektor in die Kontraktion. Diese Divergenz erschwert der EZB die Entscheidung, denn sie muss eine einheitliche Geldpolitik für sehr unterschiedliche Volkswirtschaften festlegen.

Die Europäische Zentralbank steht unterdessen vor der Herausforderung, auf die steigenden Input- und Outputpreise zu reagieren. Analysten rechnen für Dezember mit einer weiteren Zinserhöhung. Ein solcher Schritt würde die Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher erhöhen und damit den ohnehin schwachen französischen Sektor zusätzlich belasten.

Großbritannien verzeichnet das stärkste Wachstum seit über zwei Jahren

Auch in Großbritannien verzeichnete die Industrie das stärkste Wachstum seit über zwei Jahren. Allerdings sieht sich die Bank of England aufgrund der Kostensteigerungen ebenfalls zu einer strafferen Geldpolitik gezwungen. Das Muster wiederholt sich damit auch außerhalb der Eurozone: Solide Produktionszahlen gehen mit steigenden Kosten einher, die die Notenbanken zu restriktiveren Schritten zwingen.

In Asien verlangsamt sich das Wachstum in China, Japan, Südkorea und Taiwan

In Asien verlangsamte sich das Wachstum in China, Japan, Südkorea und Taiwan. Toru Nishihama vom Dai-ichi Life Research Institute betont, dass die starke Nachfrage nach KI-Technologien und Chips die Schwachstellen der Weltwirtschaft lange maskiert habe. Diese Nachfrage könne die Probleme angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen jedoch kaum noch kompensieren.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt bereits vor einer moderateren wirtschaftlichen Entwicklung im kommenden Jahr und hebt die Risiken durch den Energiepreisschock hervor. Damit reiht sich die asiatische Abschwächung in ein globales Bild ein, in dem die Industrie zwar noch arbeitet, aber zunehmend an Schwung verliert.

Goldman Sachs hebt die Ölprognose für Dezember 2026 auf 105 US-Dollar an

Parallel dazu hat Goldman Sachs seine Prognosen für Rohöl deutlich angehoben. Die Strategen um Daan Struyven erwarten, dass die Risikoprämien aufgrund der instabilen Lage im Nahen Osten hoch bleiben. Die Prognose für Brent-Öl für Dezember 2026 wurde von 90 auf 105 US-Dollar pro Barrel korrigiert.

Der Markt preist derzeit eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran nach den US-Zwischenwahlen ein. Sollten gezielte Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur erfolgen, könnten die Preise laut Goldman Sachs bei einem Ausfall von 3,5 Millionen Barrel pro Tag sogar auf bis zu 140 US-Dollar steigen. Während das Basisszenario der Bank von einer moderaten Entspannung ausgeht, bleiben die Aufwärtsrisiken aufgrund der geopolitischen Fragmentierung und der Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten dominant.

Bereits am 30.09.2026 berichtete aktien.news von hohen Risikoprämien am Ölmarkt

Die aktuelle Entwicklung ist Teil einer längeren Reihe von Belastungen. Bereits am 30.09.2026 berichtete aktien.news, dass der eskalierende Konflikt im Nahen Osten für erhebliche Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten sorgt und die Energiepreise in die Höhe treibt. Damals hielten sich die Ölpreise trotz einer hohen Risikoprämie auf erhöhtem Niveau, während die Exporte aus der Golfregion laut Analysen von Goldman Sachs auf 23,3 Millionen Barrel pro Tag gestiegen waren und Saudi-Arabien seine Lieferungen im September mehr als verdoppeln konnte.

Noch deutlicher fiel die Reaktion an den Märkten am 19.03.2026 aus. Wie aktien.news damals berichtete, verteuerte sich Brent-Rohöl um mehr als 5 Prozent auf 113,09 Dollar je Barrel, während die europäischen Erdgaspreise (Dutch TTF) um knapp 20 Prozent in die Höhe schossen. Die drohende Blockade der Straße von Hormus und die Abschaltung der Las-Raffan-Anlage in Katar verstärkten die Versorgungsängste, DAX, FTSE 100 und CAC 40 verzeichneten deutliche Kursverluste, und Anleger flüchteten in den US-Dollar als sicheren Hafen.

Bereits am 08.09.2026 hatte aktien.news über eine Eskalation im Nahen Osten berichtet: Brent-Rohöl stieg damals auf über 99 US-Dollar pro Barrel, die US-Sorte WTI notierte bei 92,63 US-Dollar, und die europäischen Erdgaspreise (TTF-Futures) erreichten mit über 75 Euro pro Megawattstunde den höchsten Stand seit Anfang 2023. Am 14.09.2026 berichtete aktien.news zudem über den Druck durch die US-Notenbank (Fed): Nach enttäuschenden Inflationsdaten für August, als der Kern-Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent stieg, preiste der Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 86 bis 88 Prozent eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein.

Für Anleger bleibt die Gemengelage aus Erholung und geopolitischer Nervosität bestehen

Für deutsche Privatanleger bedeutet die Kombination aus stabiler Industrieproduktion, steigenden Kosten und hohen Ölpreisprognosen eine anhaltende Unsicherheit. Die Margen der Unternehmen geraten unter Druck, während die Notenbanken in Europa und in den USA zu strafferer Geldpolitik neigen. Gleichzeitig stützen die Exporte aus der Golfregion und die Nachfrage nach KI-Technologien die Konjunktur.

Anleger sollten daher sowohl die Preisentwicklung an den Energiemärkten als auch die geldpolitischen Signale der EZB und der Bank of England im Blick behalten. Beide Faktoren wirken direkt auf die Bewertung von Aktien und Anleihen. Eine pauschale Empfehlung lässt sich aus der Datenlage nicht ableiten, wohl aber die Erkenntnis, dass geopolitische Risiken derzeit den Takt vorgeben.

Der IWF erwartet für das kommende Jahr eine moderatere Entwicklung

Der Internationale Währungsfonds rechnet für das kommende Jahr mit einer moderateren wirtschaftlichen Entwicklung und nennt den Energiepreisschock als zentrales Risiko. In der Eurozone steht im Dezember die nächste EZB-Entscheidung an, bei der Analysten mit einer weiteren Zinserhöhung rechnen. Goldman Sachs geht in seinem Basisszenario von einer moderaten Entspannung aus, hält die Aufwärtsrisiken für den Ölpreis aber für dominant.

Die folgenden Begriffe helfen Anlegern, die Meldung einzuordnen

  • Einkaufsmanagerindex (PMI): Ein Stimmungsbarometer, das die Geschäftslage von Unternehmen anhand von Umfragen zusammenfasst.
  • Risikoprämie: Ein Preisaufschlag auf einen Vermögenswert, der die Unsicherheit über künftige Ereignisse widerspiegelt.
  • Input- und Outputpreise: Die Preise, die Unternehmen für Vorleistungen zahlen beziehungsweise für ihre eigenen Produkte verlangen.
Globale IndustrieEinkaufsmanagerindexEnergiepreiseGoldman SachsBrent-ÖlEZBNaher OstenS&P Global

Meistgelesene News

  1. SpaceX-Aktie: Was 10.000 Dollar bis 2030 wert sein könnten
  2. Trump: Entscheidung über Iran steht bevor – Deal oder Angriff
  3. Deutsche Telekom bremst Fusion mit T-Mobile US aus
  4. Weil Gotshal & Manges: Wie die Wall-Street-Kanzlei in die Krise geriet
  5. Trump vor Entscheidung: Abkommen mit Iran oder militärisches Vorgehen

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.