Fundsmith Equity: Terry Smith reagiert auf schwächelnde Performance
Der Fundsmith Equity von Terry Smith zeigt Schwäche im Jahresvergleich, bleibt langfristig aber vor der Benchmark.

**Terry Smith passt Fundsmith Equity an – Fonds-Update August 2026
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Der Fundsmith Equity von Starinvestor Terry Smith bleibt ein Schwergewicht unter den globalen Aktienfonds, musste jedoch zuletzt Rückschläge hinnehmen. Per Ende Juli 2026 verwaltete der Fonds rund 12 Milliarden Britische Pfund und investiert in 28 Qualitätsunternehmen.
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Performance im Wandel
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Seit seiner Auflegung im November 2010 erzielte der Fonds eine beeindruckende Gesamtrendite von 590,7 Prozent und lag damit deutlich vor der Benchmark MSCI World (522,7 Prozent) und dem Sektordurchschnitt (338,0 Prozent). In den zwölf Monaten bis Ende Juli 2026 fiel der Fonds jedoch um 2,8 Prozent, während der MSCI World um 18,4 Prozent und der durchschnittliche Fonds im IA Global Sektor um 14,6 Prozent zulegten. Hauptbelastungsfaktoren waren demnach Gesundheitsunternehmen wie Stryker sowie Technologieinvestitionen, die nicht im Zentrum der KI-bezogenen Ausgaben standen. Positive Beiträge kamen von der Hotelkette Marriott International, dem Cybersicherheitsunternehmen Fortinet und dem Tabakkonzern Philip Morris.
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Strategiewechsel: Vom „Nichts tun“ zum aktiveren Management
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Smith ist bekannt für seine Philosophie, „gute Unternehmen zu kaufen und nicht zu viel zu bezahlen“. Bislang lautete der dritte Schritt nach dem Kauf: „Nichts tun“. Angesichts des gestiegenen Momentums an den globalen Märkten hat Smith diesen Ansatz nun angepasst. Er zeigte sich weniger bereit, in Qualitätsunternehmen mit kurzfristigen Problemen zu investieren, da das Marktmomentum oft zu weiteren Kursverlusten führe. In der Folge könnten Änderungen am Portfolio künftig häufiger vorkommen.
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Portfolio-Umschichtungen
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Im Zuge dieser Neuausrichtung trennte sich Smith von mehreren Positionen. Verkauft wurden die Gesundheitsunternehmen Mettler-Toledo und Coloplast, bei denen sich das Wachstum verlangsamt hatte. Auch der Luxusgüterkonzern LVMH wurde abgestoßen, da die Nachfrage aus China weiterhin schwach ist. Neu ins Portfolio aufgenommen wurden das Softwareunternehmen Sage, die Industrieunternehmen Legrand und GE Vernova sowie die Streaming-Plattform <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3ANFLX">Netflix. Zudem investierte Smith in das Technologieunternehmen AppLovin, das eine KI-gesteuerte Empfehlungs-Engine für Werbeanzeigen in mobilen Apps entwickelt hat.
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Nachfolge und Unternehmensstruktur
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Smith ist seit der Auflegung des Fonds im Jahr 2010 der alleinige Manager, wird aber von einem kleinen, langjährigen Team unterstützt. Da Smith bereits seit vielen Jahren in der Branche tätig ist, stellen sich Fragen zu seiner Nachfolge. Der Forschungsleiter Julian Robins, ein langjähriger Kollege, gilt als wahrscheinlicher Nachfolger für den Fall eines Rückzugs. Das Unternehmen Fundsmith ist mitarbeitergeführt, Smith hält den größten Anteil, und alle Manager sind signifikant in die Fonds investiert.
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Aktuelle Allokation und Ausblick
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Ende Juli 2026 waren 84 Prozent des Fonds in den USA investiert, der Rest entfiel auf Frankreich, Spanien und Großbritannien. Sektoral dominieren Konsumgüter mit 30 Prozent, gefolgt von Technologie (17 Prozent) und Gesundheitswesen (16 Prozent). Langfristig erwarten die Analysten von Hargreaves Lansdown, dass der Fonds besser abschneidet, wenn Qualitätsinvestments wieder stärker gefragt sind. Der Fonds ist derzeit nicht auf der Wealth Shortlist von Hargreaves Lansdown vertreten, da das Unternehmen nicht die erforderlichen monatlichen Portfoliodaten offenlegen möchte.
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Kosten und Verfügbarkeit**
Der Fonds ist gegen eine jährliche laufende Gebühr von 0,94 Prozent erhältlich. Hinzu kommen Plattformgebühren von bis zu 0,35 Prozent pro Jahr sowie Handelsgebühren für Kauf- und Verkaufsaufträge. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Indikator für die zukünftige Entwicklung.
