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Fortuna Mining erhält Genehmigungsschritt für Goldprojekt Diamba Sud im Senegal

Der kanadische Goldproduzent meldet Fortschritte bei der Ausbeutungsgenehmigung und treibt den Bau des Projekts voran.

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Fortuna Mining erhält Genehmigungsschritt für Goldprojekt Diamba Sud im Senegal

Der kanadische Midtier-Edelmetallproduzent Fortuna Mining hat am 2. November vom senegalesischen Ministerium für Bergbau und Geologie eine Zulassungsbescheinigung für seinen Antrag auf Erteilung einer Ausbeutungsgenehmigung für das Goldprojekt Diamba Sud erhalten. Den Antragsprozess hatte das Unternehmen bereits im Februar eingeleitet. Damit rückt ein wichtiger Meilenstein für das Projekt in Westafrika näher, das für Fortunas Wachstumsstrategie eine zentrale Rolle spielt.

Nach Angaben des Unternehmens bestätigt die Bescheinigung, dass das Ministerium die Prüfung der Antragsdokumentation abgeschlossen hat und die Akte allen behördlichen Anforderungen entspricht. Fortuna wertet dies als wichtigen Schritt hin zur Erteilung der Ausbeutungsgenehmigung. Das Unternehmen erwartet, dass der interne Genehmigungsprozess der senegalesischen Regierung für die endgültige Ausbeutungsgenehmigung im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen wird.

Der Bau der Mine bleibt von der Genehmigung abhängig

Trotz der Fortschritte macht Fortuna deutlich, dass der Bau der Mine Diamba Sud in vollem Umfang von der Erteilung der Ausbeutungsgenehmigung abhängig bleibt. Bis dahin laufen nach Unternehmensangaben jedoch bereits frühe Vorarbeiten, um den Projektzeitplan zu unterstützen. Dazu zählt die Ernennung des afrikanischen Unternehmens für Projektmanagement und Ingenieurwesen SENET zum Generalunternehmer für Engineering, Beschaffung und Bauüberwachung.

Zudem hat Fortuna die Front-End-Engineering-Designs abgeschlossen und nach eigenen Angaben 15 % Fortschritt bei der detaillierten Anlagenplanung des Aufbereitungswerks erzielt. Bestellungen wurden für kritische Ausrüstungen mit langen Lieferzeiten aufgegeben, darunter eine halb-autogene Mahlanlage, ein Primärzerkleinerer sowie Carbon-in-Leach-Tankplattenarbeiten. Wichtige Baupakete wurden bereits vergeben.

Parallel läuft die Fertigung der Schweröl- und Leichtölgeneratoren für das Kraftwerk. Die Leichtöleinheiten haben die werkseitigen Abnahmetests abgeschlossen und wurden versandt. Auch der Bau des Unterkunftscamps kommt voran: Die Erdarbeiten sind zu 80 % abgeschlossen, die Bauarbeiten zu 40 %, und die unterirdischen Versorgungsleitungen nähern sich dem Abschluss. Hinzu kommen Landentschädigungen und Rodungen für große Infrastrukturgrundrisse.

Fortuna-Chef verweist auf klaren Wachstumspfad

Fortuna-Chef und Direktor Jorge A. Ganoza ordnet die Entwicklung in die übergeordnete Strategie des Konzerns ein. „Nach unserem finalen Investitionsentscheid (FID) im Juli zur Erweiterung der Aufbereitungsanlage in unserem Flaggschiff-Projekt Séguéla und mit Diamba Sud, das die letzten Phasen der Genehmigung durchläuft, bewegen wir uns auf einem klaren Wachstumspfad“, so Ganoza. „Zusammen stützen diese Projekte unser Ziel eines jährlichen Wachstums der Goldproduktion um etwa 60 % auf eine jährliche Rate von 500 000 Unzen ab Mitte 2028.“

Für Anleger ist der Zeitpunkt des formellen Investitionsentscheids entscheidend: Fortuna geht davon aus, einen formellen FID erst nach Erhalt der Ausbeutungsgenehmigung zu treffen. Bis dahin bleibt die endgültige Freigabe des Minenbaus offen, während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Der Senegal zählt zu den etablierten Goldförderländern Westafrikas, und Projekte wie Diamba Sud stehen exemplarisch für die Expansionsbestrebungen kanadischer Midtier-Produzenten auf dem afrikanischen Kontinent.

Mit der Zulassungsbescheinigung hat Fortuna eine regulatorische Hürde genommen. Ob die Ausbeutungsgenehmigung wie erwartet noch im vierten Quartal folgt, entscheidet über den weiteren Fahrplan des Projekts und damit über die Umsetzung der ambitionierten Produktionsziele.

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