ANZEIGE

Europa plant Schifffahrtsmission für Straße von Hormus ohne USA

Eine europäische Verteidigungsmission soll nach Kriegsende die Schifffahrt durch die Straße von Hormus sichern – ohne Beteiligung der USA, Israels oder des Irans.

•• 3 Min
Europa plant Schifffahrtsmission für Straße von Hormus ohne USA

Europa arbeitet an einem eigenständigen Nachkriegsplan zur Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, der Plan sehe eine internationale Verteidigungsmission vor, die keine der „kriegführenden" Parteien – namentlich die USA, Israel und den Iran – einbeziehe. Europäische Diplomaten, die mit dem Plan vertraut sind, bestätigten, dass europäische Schiffe nicht unter amerikanischem Kommando stehen würden.

Das zentrale Ziel der Initiative ist es, Reedereien das Vertrauen zu geben, die strategisch bedeutsame Meerenge nach Beendigung der Kämpfe wieder zu nutzen. Beamte betonten jedoch, dass dies noch einige Zeit dauern könnte. Die Straße von Hormus gilt als einer der wichtigsten Schifffahrtswege der Welt – ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels verläuft durch diese enge Passage zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel.

Unabhängig davon teilte das US-Zentralkommando mit, dass in den ersten 24 Stunden der US-Blockade keine Schiffe aus iranischen Häfen die Meerenge passiert hätten. Dies unterstreicht die angespannte geopolitische Lage in der Region.

Märkte erholen sich – IWF warnt vor Wachstumsrisiken

An den Finanzmärkten zeigte sich derweil eine bemerkenswerte Erholung. Ein wichtiger US-Aktienindex machte alle Verluste seit Beginn des Iran-Krieges – und davor während der Ängste vor einer „KI-Apokalypse" – wieder wett und liegt für das Jahr nun wieder im Plus. Laut Dow Jones Market Data legte er um mehr als 2.800 Punkte zu, was einen Rekord für einen Zeitraum von zehn Handelstagen darstellt.

Der S&P 500 stieg um 1,2 Prozent und liegt damit nur noch 0,2 Prozentpunkte unter einem Rekordhoch. Der Dow Jones Industrial Average legte um 0,7 Prozent zu. Die Erholung signalisiert, dass Anleger trotz der geopolitischen Unsicherheiten wieder Zuversicht schöpfen.

Gleichzeitig warnte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass ein lang anhaltender Nahostkonflikt das globale Wachstum auf Raten drücken könnte, die man sonst nur aus den schwersten Rezessionen der jüngeren Geschichte kennt. Für deutsche Anleger und Exporteure ist diese Warnung besonders relevant, da Deutschland als exportorientierte Volkswirtschaft stark von stabilen globalen Handelsrouten abhängt.

Amazon übernimmt Globalstar – Aktien legen deutlich zu

Auch aus der Unternehmenswelt gibt es bedeutende Neuigkeiten: Amazon plant die Übernahme des Satellitenbetreibers Globalstar, was dem LEO-Satellitenprojekt des Konzerns Auftrieb geben soll, während es mit dem dominierenden Starlink-Netzwerk von Elon Musks SpaceX konkurriert. Die Aktionäre von Globalstar können wählen, ob sie entweder 90 US-Dollar pro Aktie in bar oder 0,3210 Amazon-Stammaktien pro Globalstar-Aktie erhalten möchten. Der Abschluss der Transaktion wird für 2027 erwartet.

Die Märkte reagierten positiv auf die Nachricht: Die Aktien von Amazon schlossen mit einem Plus von 3,81 Prozent, während Globalstar-Papiere um 9,63 Prozent zulegten.

US-Versorger planen massive Netzinvestitionen

Ein weiteres Thema mit langfristiger Bedeutung: 51 börsennotierte US-Versorgungsunternehmen wollen in den nächsten fünf Jahren massive Investitionen tätigen, um ein alterndes Stromnetz instand zu setzen und die steigende Stromnachfrage durch den KI-Boom zu decken. Laut der Verbraucheraufklärungsgruppe PowerLines entspricht dies einem Anstieg von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Fünfjahresplan von 2025. Viele Unternehmen benötigen noch die Genehmigung staatlicher Regulierungsbehörden, doch die Pläne könnten weitere Anträge auf Tariferhöhungen auslösen – was für Verbraucher beunruhigend sein dürfte.

Zudem sorgt die Nominierung von Kevin Warsh als möglicher neuer Fed-Vorsitzender für Aufmerksamkeit. Seine umfangreichen Finanzbeteiligungen – darunter Anteile an Elon Musks SpaceX und dem Prognosemarkt-Unternehmen Polymarket – scheinen die seiner Vorgänger zu übertreffen. Dutzende Beteiligungen konnte Warsh nach eigenen Angaben aufgrund bestehender Vertraulichkeitsvereinbarungen nicht offenlegen. Er versprach, Vermögenswerte zu veräußern, um die Regeln der Fed einzuhalten. Seine Bestätigungsanhörung ist für den 21. April angesetzt.

Straße Von HormusEuropa SchifffahrtsmissionNahostkonflikt MärkteIwf WachstumAmazon GlobalstarS&P 500 ErholungMacron Verteidigungsmission

Meistgelesene News

  1. Ukraine-Roboterangriff im Donbas deckt Schwachstelle in Putins Kriegsmaschinerie auf
  2. XRP-Preisprognose: Was Anleger in den nächsten drei Jahren erwarten
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. Galeria Karstadt Kaufhof: Beetz stellt Rettungsplan für Warenhauskette vor
  5. Heizölpreise steigen stark: Staatlicher Rabatt bleibt umstritten

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.