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Diese fünf Chip-Aktien sind günstiger als der S&P 500

Micron und Nvidia gehören zu den Halbleiterwerten, die trotz kräftiger Cash-Generierung günstiger bewertet sind als der breite US-Markt.

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Diese fünf Chip-Aktien sind günstiger als der S&P 500

Fünf Halbleiteraktien notieren an der Börse günstiger als der breite US-Index S&P 500 – und bieten Anlegern zugleich die Aussicht auf schnelleres Gewinnwachstum. Zu diesen Werten gehören nach einem Bericht von MarketWatch auch die beiden namhaften Konzerne Micron Technology (MU) und Nvidia (NVDA). Beide Unternehmen zählen demnach zu den hochkarätigen Halbleiterfirmen, die kräftig Cash generieren und deren Aktien dennoch günstig bewertet sind.

Der Hintergrund: Wer davon überzeugt ist, dass der Trend rund um künstliche Intelligenz (KI) noch erhebliches Potenzial hat, findet am Markt eine Reihe unterbewerteter Aktien – darunter auch einige bekannte Namen. Die Chip-Titel gehören zu jenen Werten, die im Vergleich zum S&P 500 auf Basis ihrer Forward-KGVs günstiger notieren. Der Bericht nennt in diesem Zusammenhang ausdrücklich Micron und Nvidia als Beispiele.

Das Forward-KGV, also das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der erwarteten Gewinne, ist für Analysten und Investoren eine zentrale Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Es setzt den aktuellen Kurs ins Verhältnis zu den geschätzten Gewinnen der kommenden zwölf Monate und erlaubt damit einen Blick nach vorn – anders als das klassische KGV, das auf bereits erzielten Erträgen basiert. Unternehmen mit hohen Wachstumsaussichten werden an der Börse oft mit einem höheren Forward-KGV gehandelt als der breite Markt. Genau diese Prämie entfällt bei den genannten Chip-Werten offenbar.

Warum die Bewertung trotz Kursgewinnen niedrig bleibt

Bemerkenswert ist die Entwicklung der vergangenen Jahre. Obwohl die Aktien deutliche Kursgewinne verzeichneten, konnten diese Rallyes mit den stark gestiegenen Erwartungen an das Gewinnwachstum nicht Schritt halten. Anders formuliert: Die Kurse sind zwar gestiegen, die Bewertung ist jedoch nicht im gleichen Maß teurer geworden, weil die Gewinnprognosen der Unternehmen noch stärker zulegten. Die Bewertungslücke zum S&P 500 erklärt sich also aus dem Wettlauf zwischen Kurs und Ertragserwartung.

Für deutsche Privatanleger ist diese Konstellation deshalb relevant, weil sie einen Blick auf Bewertung und Wachstum zugleich erlaubt. Während viele KI-Titel in den vergangenen Jahren vor allem über ihre Fantasie getrieben wurden, verweisen die genannten Halbleiterunternehmen auf eine Kombination aus solider Cash-Generierung und vergleichsweise moderater Bewertung. Der Bericht stellt sie ausdrücklich in eine Reihe mit weiteren unterbewerteten Aktien, die vom KI-Trend profitieren könnten – ohne dass alle Namen im Detail genannt werden.

Die zentralen Punkte im Überblick:

  • Fünf Chip-Aktien notieren auf Forward-KGV-Basis günstiger als der S&P 500.
  • Zu den genannten Beispielen zählen Micron Technology (MU) und Nvidia (NVDA).
  • Die Unternehmen generieren nach Angaben des Berichts kräftig Cash.
  • Trotz deutlicher Kursgewinne konnten die Rallyes mit den gestiegenen Gewinnerwartungen nicht mithalten.
  • Wer dem KI-Trend weiter Potenzial zuspricht, findet am Markt mehrere unterbewertete Werte.

Einordnung für Anleger

Die Argumentation lautet: Nicht jede Aktie, die vom KI-Boom profitiert, ist bereits teuer. Die Bewertung relativ zum S&P 500 zeigt, dass einige Halbleiterwerte auf Basis ihrer erwarteten Gewinne günstiger zu haben sind als der breite Markt – bei gleichzeitig höherem erwarteten Wachstum. Ob sich diese Einschätzung bestätigt, hängt maßgeblich davon ab, ob die Unternehmen die in sie gesetzten Ertragserwartungen tatsächlich erfüllen können.

Zu beachten ist, dass Forward-KGVs auf Schätzungen beruhen. Sollten die Gewinnprognosen nach unten korrigiert werden, verschiebt sich die Bewertung entsprechend. Der Bericht von MarketWatch liefert damit eine Momentaufnahme der Bewertungsrelation – kein Versprechen künftiger Kursentwicklungen. Anleger, die dem KI-Trend folgen wollen, erhalten damit jedoch einen konkreten Anhaltspunkt, wo sich Bewertung und Wachstumserwartung besonders deutlich unterscheiden.

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