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Die großen Aktienmeldungen des Mittwoch: Was den Markt bewegen wird

Steigende US-Anleiherenditen belasten die Aktien – Tech-Schwergewichte unter Druck, Big Data am Mittwoch im Fokus.

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Die großen Aktienmeldungen des Mittwoch: Was den Markt bewegen wird

Der tägliche Newsletter „Stocks @ Night“ von CNBC liefert nach Börsenschluss einen ersten Blick auf die kommende Handelssitzung und einen letzten Überblick über den vergangenen Tag. Im Mittelpunkt standen diesmal die deutlich gestiegenen Renditen von US-Staatsanleihen, die die Aktienmärkte unter Druck setzten. Für die nächste Sitzung rücken zahlreiche Konjunkturdaten und Quartalszahlen in den Fokus.

Tech-Schwergewichte unter Druck

Hinter Präsident Trump stand nach einem beispiellosen Treffen zum Thema künstliche Intelligenz eine hochkarätige Aufstellung: Elon Musk, Jensen Huang, Mark Zuckerberg und Sundar Pichai. Die Kursentwicklung der betreffenden Unternehmen zeigt jedoch, dass die Anleger derzeit vorsichtig agieren. Die Aktien von SpaceX liegen 34 Prozent unter ihrem Hoch vom Juni, kurz nachdem der Börsengang durchstartete. Die Tesla-Aktie ist um 30 Prozent vom Dezember-Hoch gefallen.

Nvidia liegt nun 4 Prozent unter seinem Mai-Hoch, nachdem das Unternehmen am Montag einen großen Aktienrückkauf angekündigt hatte. <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet notiert 16,5 Prozent unter seinem Mai-Hoch. Meta Platforms liegt 5 Prozent unter seinem jüngsten Hoch, obwohl die Aktie im September um 29 Prozent gestiegen ist.

Cramer setzt auf Goldman Sachs

Nach einer Frage zu den Finanzkennzahlen empfahl Jim Cramer den Zuschauern, Goldman Sachs genau unter die Lupe zu nehmen. Der „Mad Money“-Moderator ist der Ansicht, dass CEO David Solomon noch Spielraum nach oben hat und die Aktie weiter steigen lassen wird. Seitdem Solomon vor acht Jahren CEO wurde, sind die Aktien um mehr als 300 Prozent gestiegen. Berücksichtigt man die Gesamtrendite inklusive Dividenden, liegt der Gewinn im Bereich von 400 Prozent.

Die Aktie liegt 20 Prozent unter ihrem Hoch vom 15. Juni. Cramers Timing war solide: Er kaufte sie bereits im März für seinen gemeinnützigen Treuhandfonds, seitdem ist sie um 15 Prozent gestiegen. Auch die Aktien von Bank of America und Citigroup liegen doppelt so weit von ihren Höchstständen entfernt wie JPMorgan, das 8,6 Prozent unter seinem Hoch notiert.

Anleiherenditen auf Mehrjahreshochs

Am Anleihemarkt erreichte die Rendite der zweijährigen US-Anleihe ein 28-Monats-Hoch und notierte zuletzt bei 4,879 Prozent. Die zehnjährige Rendite markierte ein 19-Jahres-Hoch und reicht damit bis ins Jahr 2007 zurück; sie lag zuletzt bei 5,234 Prozent. Die 30-jährige Rendite berührte Höchststände, die seit 2002 nicht mehr gesehen wurden, und erreichte im Hoch 5,6 Prozent.

Big Data am Mittwoch

Für die nächste Sitzung stehen wichtige Konjunkturdaten an. Der ADP-Bericht zu den privaten Beschäftigungszahlen wird um 8:15 Uhr morgens live in „Squawk Box“ präsentiert. Der Dow-Jones-Konsens erwartet 68.000 neue Stellen, nach einem Plus von 38.000 im Vormonat. Um 8:30 Uhr folgt der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) für August, ein wichtiger Inflationsindikator. Die Schätzungen sehen einen Anstieg von 0,3 Prozent im Monatsvergleich vor, der Jahresvergleichswert wird bei 3,7 Prozent erwartet.

Zahlen aus der Agrar- und Tech-Branche

Am Morgen melden mehrere Unternehmen ihre Ergebnisse. Cal-Maine Foods, der große Eierproduzent, berichtet vor Börseneröffnung; die Aktie ist in drei Monaten um etwa 14 Prozent gefallen und liegt ein Jahr betrachtet 30 Prozent unter ihrem Niveau. Auch Conagra legt Zahlen vor – die Aktie ist in drei Monaten um 1 Prozent gestiegen und liegt 30 Prozent unter ihrem Februar-Hoch.

Am Abend richtet sich der Blick auf Micron: Das große Technologieunternehmen meldet seine Ergebnisse nach Börsenschluss am Mittwoch, live in „Closing Bell: Overtime“. CNBC-Reporterin Seema Mody wird die Zahlen vorstellen. Die Aktie ist in drei Monaten um 7 Prozent gefallen und liegt 15 Prozent unter ihrem Hoch vom 25. Juni. Für deutsche Anleger sind diese US-Vorgaben ein wichtiger Frühindikator für die europäische Handelseröffnung am Donnerstag.

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