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DAX mit Wochenverlust: Nahost-Krise und VW-Krise belasten Anleger

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DAX mit Wochenverlust: Nahost-Krise und VW-Krise belasten Anleger

Geopolitische Spannungen, steigende Ölpreise und eine tiefe Strukturkrise beim größten deutschen Automobilkonzern – die Gemengelage an den Märkten bleibt angespannt. Zum Wochenschluss gab der DAX um 0,20 Prozent auf 25.067 Punkte nach. Damit summiert sich der Wochenverlust des deutschen Leitindex auf 2,8 Prozent – ein deutliches Signal, dass die Nervosität unter Anlegern spürbar zugenommen hat. Etwas besser schlug sich der MDAX, der Index der mittelgroßen deutschen Unternehmen: Er legte um 0,3 Prozent auf 31.940 Punkte zu.

Im Mittelpunkt der Marktsorgen steht die erneute Eskalation im Nahen Osten. Die Waffenruhe in der Region ist aufgekündigt, was die Ölpreise deutlich nach oben getrieben hat. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck – und das könnte Notenbanken wie die EZB oder die US-Fed dazu veranlassen, die Zinsen länger hoch zu halten oder sogar weiter anzuheben. Für Anleger ist das eine doppelte Belastung: Höhere Zinsen verteuern Kredite, bremsen Investitionen und drücken in der Regel auf die Aktienbewertungen.

Nick Twidale, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses ATFX, warnt vor weiteren Turbulenzen: „Die Entwicklungen im Nahen Osten verheißen nichts Gutes.

MarktberichtDAXBörseMärkteTagesschau

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