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David Ellison: Fusion von Paramount und Warner heißt Skydance

Der CEO kündigt an, dass das fusionierte Unternehmen Paramount und Warner Bros. als eigenständige Studios erhalten will.

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David Ellison: Fusion von Paramount und Warner heißt Skydance

Der CEO von Paramount Skydance, David Ellison, hat am Freitag bekannt gegeben, dass die fusionierte Einheit nach Abschluss der Übernahme von Warner Bros. Discovery in der kommenden Woche unter dem Namen Skydance firmieren wird. Damit endet vorerst eine bemerkenswerte Konsolidierungsphase in Hollywood, in der ein und dasselbe Unternehmen innerhalb von nur 18 Monaten zwei der größten Studios der Branche übernommen hat. Für Ellison ist der neue Name zugleich ein runder Gang, trägt doch seine eigene Produktionsfirma seit jeher diesen Namen.

Ellison betonte in einem Beitrag in den sozialen Medien, dass der neue Name es dem Unternehmen ermögliche, Paramount und Warner Bros. als eigenständige Studios zu bewahren. „Wir wollten nie, dass eine neue Unternehmensidentität eines der beiden Häuser schmälert, verändert oder in den Schatten stellt“, sagte er. „Stattdessen suchten wir nach einem Namen, der dem kombinierten Unternehmen eine eigene Identität verleiht, während Paramount und Warner Bros. – sowie all unsere außergewöhnlichen Marken – weiterhin im Rampenlicht stehen.“

Ein Name als Dach, nicht als Ersatz

Die Botschaft ist klar: Der Konzernname Skydance soll als Klammer über zwei legendären Studios dienen, nicht diese ersetzen. „Paramount und Warner Bros. haben über ein Jahrhundert Kultur geprägt“, schrieb Ellison. „Durch die Kombination dieser beiden Häuser schreiben wir nicht die Geschichte um – vielmehr versehen wir diese ikonischen Studios mit einem leistungsstärkeren Motor. Zusammen sind wir Skydance: ein kreatives Zuhause für mutiges und qualitativ hochwertiges Storytelling.“

An der Börse wird das fusionierte Unternehmen künftig unter dem neuen Ticker-Symbol „SKYD“ gehandelt. Für Anleger ist das ein Signal, dass nach Monaten des Übernahmepokers nun die Integrationsphase beginnt. Die Kombination der beiden Film- und TV-Studios verspricht erhebliche Größenvorteile im Wettbewerb mit Streaming-Riesen und anderen Medienhäusern.

Der Weg zu diesem Punkt war lang. Im August 2025 schloss Ellisons Skydance – die Produktionsfirma hinter den „Mission: Impossible“-Filmen und „Top Gun: Maverick“ – den Kauf von Paramount ab. Nur wenige Wochen später richtete der CEO sein Augenmerk auf Warner Bros. Discovery und initiierte ein Übernahmeangebot, das letztlich einen Gebotskrieg auslöste. Im Februar einigten sich Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery schließlich auf einen Deal mit einem Volumen von rund 110 Milliarden Dollar auf Unternehmensebene.

35 Filme und eine Doppelspitze

Nach der Beilegung einer rechtlichen Klage, die von einer Gruppe von Staatsanwälten eingebracht worden war, teilte Paramount Skydance in dieser Woche mit, dass der Abschluss des Geschäfts für Dienstag erwartet wird. Für den Medienstandort Hollywood bedeutet das eine weitere deutliche Verschiebung der Kräfteverhältnisse. Zusammen planen die Paramount- und Warner-Bros.-Studios laut Daten von Rentrak im kommenden Jahr die Veröffentlichung von 35 Filmen – ein Volumen, das die neue Einheit zu einem der produktivsten Studioverbünde der Branche macht.

Nach Abschluss der Transaktion werden David Ellison und der scheidende Mattel-CEO Ynon Kreiz als Co-Chefs fungieren. Mit Kreiz holt sich Ellison einen Manager an die Seite, der bei Mattel zuletzt die erfolgreiche Neuausrichtung rund um die Marke Barbie vorangetrieben hat. Für deutsche Anleger und Medienbeobachter ist die Fusion vor allem deshalb relevant, weil sie zeigt, wie stark sich die globale Unterhaltungsbranche derzeit konsolidiert – und wie stark einzelne Führungspersönlichkeiten diesen Prozess prägen.

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