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Camino Minerals startet Bohrungen bei IOCG-Kupferentdeckung Costa de Cobre in Peru

Das kanadische Explorationsunternehmen Camino Minerals beginnt eine neue Bohrkampagne auf seinem umbenannten Kupferprojekt in Peru.

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Camino Minerals startet Bohrungen bei IOCG-Kupferentdeckung Costa de Cobre in Peru

Camino Minerals Corporation (TSXV: COR / OTC PINK: CAMZF) hat den offiziellen Start einer neuen Bohrkampagne auf seinem Kupferprojekt Costa de Cobre in Peru bekanntgegeben. Das Projekt war zuvor unter dem Namen Los Chapitos bekannt und wurde umbenannt, um die küstennahe Lage und die strategische Nähe zu wichtiger Infrastruktur besser widerzuspiegeln. Die Umbenennung in „Costa de Cobre" – auf Deutsch „Kupferküste" – unterstreicht die geografischen Vorteile des Projekts.

Im Zuge der neuen Explorationsphase geht Camino ein Joint Venture mit dem japanischen Bergbauunternehmen Nittetsu Mining Co., Ltd. ein. Camino fungiert dabei als Betreiber und hält eine Beteiligung von 65 Prozent, während Nittetsu die verbleibenden 35 Prozent übernimmt. Die Partnerschaft mit Nittetsu ist für Camino nicht neu: Beide Unternehmen entwickeln bereits gemeinsam das baureife Kupferprojekt Puquios in Chile in einer 50/50-Joint-Venture-Partnerschaft, wobei ein Finanzierungspaket und der Baubeginn für Mitte 2026 angestrebt werden.

Beeindruckende Bohrergebnisse aus früheren Kampagnen

Auf dem Projekt Costa de Cobre hat Camino bereits über 28.000 Bohrmeter an mehreren Entdeckungsstandorten abgeschlossen. Die Ergebnisse der ersten Phase der aktuellen Bohrkampagne, veröffentlicht am 17. Februar 2026, lieferten bemerkenswerte Werte: Ein Abschnitt von 83,5 Metern wies durchschnittlich 0,94 % Kupfer und 10,40 g/t Silber auf, darunter ein hochgradiger Kern von 7,1 Metern mit 2,13 % Kupfer und 34,36 g/t Silber. Diese Ergebnisse unterstreichen das hochgradige Potenzial der oberflächennahen Mineralisierung.

Die aktuelle Bohrkampagne soll rund 1.100 Bohrmeter umfassen. Der Schwerpunkt liegt auf Kupferoxid in den ersten 100 Metern Tiefe sowie auf Sulfidmineralisierung in der Tiefe entlang der Verwerfungen Diva und La Estancia. „Ziel ist es, bekannte mineralisierte Zonen zu erweitern und strukturelle Korridore mit hoher Priorität zu testen. Diese nächste Phase der Bohrungen ist darauf ausgelegt, die Kupfermineralisierung bei Costa de Cobre weiter zu definieren", erklärte Orlando Pariona, Chefgeologe von Camino Peru.

Die geologische Struktur des Projekts ist besonders vielversprechend: Die Verwerfungssysteme Diva und La Estancia erstrecken sich über 8 km bzw. 12 km und werden als primäre Zuleitungen für hydrothermale Flüssigkeiten und Kupferablagerungen interpretiert. Jüngste Bohr- und Oberflächenprogramme haben zudem eine ausgedehnte Kupferoxid-Mineralisierung bestätigt, die mit hydrothermalen Brekzien und Manto-Stil-Körpern in Verbindung steht.

Strategische Lage und Infrastrukturvorteil

Das Projekt liegt in einem bergbaulich bedeutenden Distrikt im Süden Perus. In der Region befindet sich unter anderem die Mina Justa, eine der weltweit neuesten großen Kupferminen. Auch Bergbauriesen wie Rio Tinto und Tochtergesellschaften von Antofagasta PLC halten Explorationsrechte in der Umgebung. Zudem befinden sich die bedeutenden Eisenerzprojekte Pampa de Pongo und Marcona in der Region.

Ein wesentlicher strategischer Vorteil ist die geplante Hafenanlage San Juan de Marcona, die etwa 125 km nördlich von Costa de Cobre entsteht und direkt über die Panamericana Sur erreichbar ist. Der neue Hafen soll eine Kapazität von bis zu 47 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen und ist speziell für den Umschlag von Massengut-Erzlieferungen ausgelegt. Damit könnte er die Transportkosten für Kupferexporte in der Region deutlich senken und die wirtschaftliche Rentabilität von Projekten im Erschließungsstadium erhöhen.

Camino positioniert sich damit als Kupfer-Explorationsunternehmen mit einem wachsenden Portfolio in Südamerika. Neben Costa de Cobre und Puquios verfügt das Unternehmen über das genehmigte Kupfer-Porphyr-Projekt Maria Cecilia sowie das Kupfer- und Silberprojekt Plata Dorada, bei dem die Landposition zuletzt ausgebaut wurde. Das übergeordnete Ziel des Unternehmens ist der Aufbau eines Portfolios fortgeschrittener Kupfer-Assets, die Rohstoffe für eine zunehmend elektrifizierte und kupferintensive Weltwirtschaft liefern sollen.

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