Brixton Metals: Langis-Bohrungen liefern bis zu 3.386 g/t Silber in Ontario
Neue Bohrergebnisse aus 28 Löchern bestätigen hochgradige Silbermineralisierung im historischen Cobalt-Revier Ontarios.

Die Brixton Metals Corporation (TSX-V: BBB, OTCQX: BBBXF) hat neue Bohrergebnisse aus 28 Bohrlöchern auf seinem zu 100 % unternehmenseigenen Silberprojekt Langis im historischen Silberbergbaurevier Cobalt in Ontario, Kanada, veröffentlicht. Das Highlight: Bohrloch LM-26-449 durchteufte im Bereich Shaft 6 South East (S6-SE) einen Abschnitt von 23,50 m mit 348 g/t Silber aus 203,00 m Tiefe – darunter 4,00 m mit 1.975 g/t Silber sowie 2,00 m mit 3.386 g/t Silber als gediegenes Silber.
Die Ergebnisse stammen aus mehreren verschiedenen Bereichen des Projekts, die das Unternehmen aktiv exploriert. Bisher hat Brixton im Jahr 2026 insgesamt 39.937,55 m in 182 Bohrlöchern abgeschlossen. Um das Explorationstempo weiter zu erhöhen, hat das Unternehmen das Langis-Programm um ein drittes Bohrgerät erweitert und strebt nun eine Bohrleistung von 9.000 Metern pro Monat an.
Chairman und CEO Gary R. Thompson kommentierte die Ergebnisse: „Die Bohrungen bei Langis glänzen weiterhin und liefern weitere Silberabschnitte im Multi-Kilogramm-Bereich. Unsere Strategie der hochdichten Bohrungen zeigt Ergebnisse. Diese Löcher stammen aus mehreren verschiedenen Bereichen des Projekts, da wir aktiv daran arbeiten, die bekannte Mineralisierung über das gesamte Projekt hinweg zu erweitern."
Die Details
Im Bereich Shaft 6 South East (S6-SE) lieferte Bohrloch LM-26-449 den stärksten Einzelabschnitt der aktuellen Meldung: 23,50 m mit 348 g/t Silber aus 203,00 m Tiefe, einschließlich 4,00 m mit 1.975 g/t Silber aus 215,00 m Tiefe sowie 2,00 m mit 3.386 g/t Silber aus 215,50 m Tiefe als gediegenes Silber. Bohrungen zur Erprobung der Erweiterung dieser Zone lieferten zudem starke Ergebnisse in den Löchern LM-26-421 und LM-26-427.
Im Bereich Shaft 6 West (S6-W) erzielte Bohrloch LM-26-412 einen Abschnitt von 6,45 m mit 667 g/t Silber aus 124,65 m Tiefe, einschließlich 3,19 m mit 1.339 g/t Silber aus 127,31 m Tiefe und 1,00 m mit 3.570 g/t Silber aus 128,40 m Tiefe. Im Bereich Shaft 6 (S6) lieferte Bohrloch LM-26-442 einen Abschnitt von 9,00 m mit 222 g/t Silber aus 119,00 m Tiefe, einschließlich 0,50 m mit 1.605 g/t Silber aus 124,35 m Tiefe und 1,20 m mit 666 g/t Silber aus 126,80 m Tiefe.
Im Bereich Shaft 6 East (S6-E) erzielte Bohrloch LM-26-433 einen Abschnitt von 10,50 m mit 85,7 g/t Silber aus 192,50 m Tiefe, einschließlich 2,35 m mit 347 g/t Silber aus 196,25 m Tiefe. Das Unternehmen hat in diesem Bereich jedoch noch keine signifikante Kontinuität der Mineralisierung festgestellt. Da die Mineralisierung in S6-E in größeren Tiefen durchteuft wird, hat Brixton entschieden, sich künftig flacheren Zonen zuzuwenden.
Bemerkenswert ist die geologische Interpretation des Unternehmens zur Mineralisierungsform in S6-SE: Eingesprengtes gediegenes Silber begleitet die in Adern vorkommende Mineralisierung und die Äderchen aus gediegenem Silber. Brixton wertet dies als Vorteil gegenüber dem traditionellen, auf Adern fokussierten Explorationsansatz, da das eingesprengte Silber breite Mineralisierungssäume an den Flanken der Adern zu bilden scheint – was die mineralisierten Hüllen erheblich verbreitern könnte.
Hintergrund: Was bisher geschah
Bereits am 16. Juni 2026 berichtete aktien.news, dass Brixton Metals neue hochgradige Bohrergebnisse vom Langis-Projekt veröffentlicht hatte. Damals lieferte Bohrloch LM-26-342 im Bereich Shaft 6 South (S6-S) aus 109,80 m Tiefe einen Abschnitt von 23,70 m mit 206,6 g/t Silber, darunter 4,30 m mit 905,6 g/t Silber.
Am 25. Juli 2026 meldete aktien.news einen besonders spektakulären Fund: Brixton Metals traf auf seinem Brownfield-Projekt Langis durchschnittlich 5.015 g/t Silber über eine Strecke von 20 Metern – ein Ergebnis, das das Unternehmen selbst als „außergewöhnlich" bezeichnete. Der Bericht verwies zudem auf die lange Bergbaugeschichte der Region um Cobalt, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Schauplatz eines regelrechten Silberrausches war.
Am 18. Juni 2026 berichtete aktien.news, dass Brixton eine gezielte Sonic-Bohrkampagne auf Langis gestartet hatte, um eine erste Mineralressourcenschätzung (MRE) aus den historischen Tailings des Projekts zu definieren. Zuletzt, am 29. September 2026, meldete aktien.news starke Bohrergebnisse aus der Glenfiddich-Zone auf dem Thorn-Projekt in British Columbia – einem weiteren Explorationsprojekt des Unternehmens.
Was das für Anleger bedeutet
Für deutsche Privatanleger ist Brixton Metals in erster Linie als Silberexplorationswert mit Fokus auf das historisch bedeutsame Cobalt-Revier in Ontario relevant. Die kontinuierlich starken Bohrergebnisse aus mehreren Zonen des Langis-Projekts deuten auf eine weiträumige und hochgradige Silbermineralisierung hin. Besonders die Entdeckung von eingesprengtem gediegenem Silber neben den klassischen Erzadern könnte die Ressourcenbasis erheblich verbreitern.
Die Aktie ist an der TSX-V unter dem Kürzel BBB sowie im US-amerikanischen OTCQX-Markt unter BBBXF handelbar. Für deutsche Anleger ist der Zugang über internationale Handelsplätze oder entsprechende Broker möglich. Wie bei allen Explorationswerten gilt: Die Ergebnisse aus Bohrprogrammen sind noch keine Garantie für eine wirtschaftlich abbaubare Lagerstätte. Die Bewertung hängt maßgeblich davon ab, ob und wann eine erste Mineralressourcenschätzung vorgelegt werden kann.
Ausblick
Das erklärte kurzfristige Ziel von Brixton Metals ist die Erstellung einer ersten Mineralressourcenschätzung (MRE) für das Langis-Projekt. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen das Bohrprogramm auf drei Bohrgeräte ausgeweitet und peilt eine monatliche Bohrleistung von 9.000 Metern an. Die Bohrungen in den verschiedenen Zonen – insbesondere in S6-SE und S6-W – sollen fortgesetzt werden, um die bekannte Mineralisierung weiter auszudehnen.
Kurz erklärt
- Gediegenes Silber: Silber, das in der Natur in reiner metallischer Form vorkommt, ohne chemische Bindung an andere Elemente.
- Mineralressourcenschätzung (MRE): Eine nach internationalen Standards berechnete Schätzung der Menge und des Gehalts eines Minerals in einem definierten Bereich, die als Grundlage für Wirtschaftlichkeitsstudien dient.
- g/t (Gramm pro Tonne): Maßeinheit für den Metallgehalt im Gestein, die angibt, wie viele Gramm eines Metalls in einer Tonne Erz enthalten sind.
