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Bitcoin erholt sich auf 68.000 Dollar – Zins- und Geopolitikrisiken belasten

Die weltgrößte Kryptowährung gewinnt leicht, steht aber vor dem fünften Wochenverlust in sieben Wochen.

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Bitcoin erholt sich auf 68.000 Dollar – Zins- und Geopolitikrisiken belasten

Bitcoin notierte am Freitag bei 67.843 Dollar und legte damit leicht zu. Gelegenheitskäufer nutzten die jüngsten Rückgänge, um Positionen aufzubauen. Dennoch bleibt die Stimmung im Kryptomarkt angeschlagen – die Kryptowährung verbuchte im laufenden Jahr 2026 bereits ein Minus von 25 Prozent.

Die Wochenbilanz fiel mit einem Minus von 2,8 Prozent erneut negativ aus. Damit steuert Bitcoin auf den fünften Wochenverlust innerhalb der vergangenen sieben Wochen zu. Eine kurze Erholung aus der Vorwoche verlor rasch an Schwung.

Fed-Protokoll schürt Zinsängste

Ein zentraler Belastungsfaktor war das Protokoll der Januar-Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve. Es zeigte, dass mehrere Entscheidungsträger Zinserhöhungen zur Eindämmung von Inflationsrisiken befürworten. Für spekulative Anlagen wie Kryptowährungen ist ein solches Szenario besonders ungünstig, da sie tendenziell in liquiditätsreichen Märkten florieren.

Gemischte Inflations- und Arbeitsmarktdaten sorgten zusätzlich für Unsicherheit über den weiteren Zinskurs. Im Tagesverlauf wurden der PCE-Preisindex für Dezember – das bevorzugte Inflationsmaß der Fed – sowie die BIP-Daten für das vierte Quartal erwartet. Beide Veröffentlichungen gelten als wichtige Wegweiser für die langfristigen Zinserwartungen.

Geopolitische Spannungen treiben Anleger in sichere Häfen

Zusätzlichen Druck erzeugte die eskalierte Rhetorik zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hielt an Drohungen mit Militäraktionen fest, sollte Teheran kein Atomabkommen akzeptieren. Berichte zufolge prüfen die USA mehrere militärische Optionen und haben bereits Streitkräfte in der Region stationiert.

Die geopolitische Unsicherheit veranlasste Händler, auf US-Dollar und Gold als sichere Häfen auszuweichen. Bitcoin und der breitere Kryptomarkt litten unter dieser Risikoaversion besonders stark.

Auch die meisten Altcoins verzeichneten eine weitere Verlustwoche. Ether fiel um 1,5 Prozent auf 1.954 Dollar und verbuchte ein Wochenminus von 6,2 Prozent. XRP und BNB verloren rund 6 beziehungsweise 3 Prozent auf Wochensicht, Cardano und Solana büßten zwischen 5 und 7 Prozent ein. Besonders hart traf es Dogecoin: Der bekannteste Memecoin steuerte auf einen wöchentlichen Rückgang von 11 Prozent zu.

BitcoinKryptowährungFederal ReserveZinsenGeopolitik

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