BioNTech: Krebsmittel Pumitamig macht das Unternehmen zum Übernahmekandidaten
Das Mainzer Biotechunternehmen entwickelt mit Bristol Myers Squibb einen vielversprechenden bispezifischen Antikörper gegen Lungenkrebs.

BioNTech arbeitet an einem der spannendsten Krebspräparate der Branche: Pumitamig ist ein sogenannter bispezifischer Antikörper, den das Mainzer Unternehmen gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Bristol Myers Squibb entwickelt. Das Mittel befindet sich in klinischen Tests gegen mehrere Krebsarten – der Fokus liegt dabei auf bestimmten Formen von Lungenkrebs, einer der häufigsten und tödlichsten Krebserkrankungen weltweit.
Die Wirkungsweise von Pumitamig ist besonders interessant: Das Präparat greift den Tumor auf zwei Wegen gleichzeitig an. Einerseits aktiviert es die körpereigenen Abwehrzellen, damit diese den Tumor gezielt bekämpfen. Andererseits unterbindet der Wirkstoff die Blutversorgung des Tumors und stoppt so dessen weiteres Wachstum.
BioNTech als Übernahmekandidat im Fokus
Diese Kombination aus doppeltem Wirkmechanismus und der Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb verleiht Pumitamig ein erhebliches Marktpotenzial. Für Privatanleger stellt sich damit die entscheidende Frage: Macht genau dieses Pipeline-Asset BioNTech zu einem attraktiven Übernahmeziel für einen der globalen Pharmariesen?
BioNTech hat sich nach dem mRNA-Erfolg mit seinem COVID-19-Impfstoff intensiv auf die Onkologie fokussiert. Das Unternehmen verfügt über eine breite Krebspipeline und erhebliche Barmittelreserven – eine Kombination, die große Pharmakonzerne auf der Suche nach Wachstum traditionell anzieht. Pumitamig könnte dabei als Schlüsselasset den Ausschlag geben.
