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Australischer Aktienmarkt: S&P/ASX 200 verliert 1,06 Prozent

Der australische Leitindex schloss am Donnerstag deutlich im Minus – IT, Gold und Bergbau belasteten die Kurse erheblich.

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Australischer Aktienmarkt: S&P/ASX 200 verliert 1,06 Prozent

Der S&P/ASX 200 beendete den Handelstag in Sydney mit einem Verlust von 1,06 Prozent. Besonders die Sektoren Informationstechnologie, Gold sowie Metalle und Bergbau standen unter Druck und zogen den Gesamtmarkt nach unten. Das Verhältnis von Verlierern zu Gewinnern fiel mit 810 zu 336 deutlich negativ aus, während 322 Aktien unverändert schlossen.

An der Volatilitätsfront signalisierte der S&P/ASX 200 VIX, der die implizite Volatilität von Indexoptionen misst, mit einem Anstieg von 8,29 Prozent auf 16,04 zunehmende Nervosität unter den Marktteilnehmern. Gold-Futures zur Lieferung im Juni verloren 2,27 Prozent und fielen auf 4.703,76 US-Dollar je Feinunze – ein weiterer Belastungsfaktor für den rohstofflastigen australischen Markt.

Gewinner und Verlierer im Überblick

Zu den stärksten Werten des Tages zählte Alcoa Corp DRC (ASX: AAI), die um 3,92 Prozent auf 101,63 Punkte kletterten und dabei ein neues Allzeithoch markierten. EBOS Group Ltd (ASX: EBO) gewann 2,85 Prozent auf 19,11, und Contact Energy Ltd (ASX: CEN) legte um 2,80 Prozent auf 7,70 zu.

Auf der Verliererseite verzeichnete Generation Development Group Ltd (ASX: GDG) mit einem Minus von 10,71 Prozent auf 3,92 den stärksten Rückgang. Zip Co Ltd (ASX: ZIP) verlor 7,87 Prozent auf 1,58, während Temple & Webster Group Ltd (ASX: TPW) um 7,82 Prozent auf 6,84 absackte. Beide letztgenannten Titel aus dem Wachstumssegment spiegelten die allgemeine Schwäche im Technologiebereich wider.

Rohstoff- und Devisenmärkte im Aufwind

Gegen den Trend am Aktienmarkt legten die Ölpreise kräftig zu. WTI-Rohöl zur Lieferung im Mai verteuerte sich um 4,44 Prozent auf 104,57 US-Dollar pro Barrel, der Brent-Kontrakt für Juni stieg sogar um 5,48 Prozent auf 106,70 US-Dollar. Diese Entwicklung dürfte vor allem auf geopolitische Spannungen und Angebotssorgen zurückzuführen sein.

Im Devisenbereich zeigte sich der australische Dollar gegenüber dem US-Dollar weitgehend stabil bei 0,69. Gegenüber dem japanischen Yen gab der AUD leicht um 0,33 Prozent auf 109,62 nach. Der US-Dollar-Index-Future stieg derweil um 0,41 Prozent auf 99,86 und signalisierte eine anhaltende Stärke der amerikanischen Währung.

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