ANZEIGE

Amazon startet Alexa+ mit KI für alle US-Nutzer

Nach fast einem Jahr Early Access wird der KI-Assistent für 19,99 Dollar monatlich verfügbar.

1 Min
Amazon startet Alexa+ mit KI für alle US-Nutzer

Amazon hat am Mittwoch die allgemeine Verfügbarkeit von Alexa+ für alle Nutzer in den USA angekündigt. Der mit generativer künstlicher Intelligenz ausgestattete Sprachassistent befand sich seit März 2025 in einer Early-Access-Phase, in der Verbraucher entweder auf einer Warteliste standen oder neuere Geräte kaufen mussten.

Der neue Service kostet monatlich 19,99 US-Dollar, während Prime-Mitglieder kostenlosen Zugang erhalten. Über eine dedizierte Website und App können alle Interessenten Alexa+ zunächst kostenlos testen, allerdings mit nutzungsabhängigen Einschränkungen.

Deutlich erweiterte Funktionen

Alexa+ stellt eine fundamentale Weiterentwicklung der seit 2014 existierenden Alexa dar. Der KI-Assistent kann mehrere Anfragen gleichzeitig verarbeiten und als eigenständiger "Agent" agieren. Zu den neuen Funktionen gehört die selbstständige Buchung von Dienstleistern oder Uber-Fahrten im Namen des Nutzers.

Die Überarbeitung erfolgt als Reaktion auf den Erfolg von KI-Chatbots wie ChatGPT von OpenAI, Gemini von Google und Claude von Anthropic. Während die ursprüngliche Alexa hauptsächlich über Echo Smart Speaker genutzt wurde, setzt Amazon bei Alexa+ verstärkt auf Web- und App-basierte Interaktion – ähnlich wie bei konkurrierenden Chatbot-Diensten.

Strategischer Neustart nach elf Jahren

Mit der Einführung von Alexa+ vollzieht Amazon einen strategischen Wandel in seiner Assistenten-Technologie. Die fast einjährige Testphase zeigt, dass das Unternehmen bei der Integration generativer KI besonders vorsichtig vorgeht. Für deutsche Nutzer dürfte die Verfügbarkeit von Alexa+ noch auf sich warten lassen, da Amazon typischerweise neue Dienste zunächst in den USA testet.

AmazonAlexa+Ki-AssistentGenerative KiSprachassistent

Meistgelesene News

  1. Samsung verdoppelt Galaxy-AI-Geräte
  2. Kupferpreise erreichen neue Rekorde
  3. Gold steigt nach US-Angriffen in Venezuela
  4. Barrick prüft Aufspaltung des Konzerns
  5. Ölpreise reagieren nur verhalten auf Ereignisse in Venezuela

Disclaimer