Advent International prüft internationale Expansion von Automic
Der US-Private-Equity-Riese Advent International erwägt eine globale Ausweitung des australischen Aktienregister-Spezialisten Automic.

Advent International, die in Boston ansässige Private-Equity-Gesellschaft, prüft derzeit Optionen zur internationalen Expansion des australischen Aktienregister-Dienstleisters Automic. Laut übereinstimmenden Berichten führt das Unternehmen aktiv Gespräche über mögliche Wachstumsstrategien – darunter auch potenzielle Akquisitionen im Ausland.
Advent hatte Automic erst im vergangenen Jahr übernommen. Automic betreibt eine cloudbasierte Finanzdienstleistungsplattform, die Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Aktionärsregister unterstützt – ein in der Finanzbranche unverzichtbarer Dienst.
Zum Zeitpunkt der Übernahme kommunizierte Advent, der Fokus liege zunächst auf dem Wachstum in Australien und Neuseeland. Doch bereits damals deutete das Unternehmen an, dass eine internationale Expansion mittelfristig auf der Agenda stehe.
Strategische Optionen im Blick
Die nun konkreter werdenden Expansionspläne zeigen, dass Advent das Potenzial der Automic-Plattform über den australisch-neuseeländischen Markt hinaus nutzen möchte. Aktienregister-Dienstleistungen sind weltweit gefragt, da börsennotierte Unternehmen gesetzlich zur genauen Führung ihrer Aktionärsdaten verpflichtet sind.
Für Investoren und Marktbeobachter ist die Entwicklung bemerkenswert: Private-Equity-Gesellschaften wie Advent verfolgen bei ihren Portfoliounternehmen häufig eine Buy-and-Build-Strategie, bei der gezielte Zukäufe das organische Wachstum beschleunigen sollen. Ob und welche konkreten Akquisitionsziele ins Visier genommen werden, ist bislang nicht bekannt.
