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Accor übertrifft Gewinnprognose dank KI-gestützter Buchungsstrategie

Hotelkonzern steigert EBITDA auf 1,20 Milliarden Euro und setzt auf Künstliche Intelligenz.

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Accor übertrifft Gewinnprognose dank KI-gestützter Buchungsstrategie

Der französische Hotelkonzern Accor hat im Geschäftsjahr 2025 die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte auf 1,20 Milliarden Euro, verglichen mit 1,12 Milliarden Euro im Vorjahr. Damit lag der Betreiber bekannter Marken wie Ibis, Novotel und Mercure knapp über dem Analystenkonsens von 1,19 Milliarden Euro.

Die positive Entwicklung führt Accor vor allem auf die konsequente Digitalisierung und den Einsatz Künstlicher Intelligenz zurück. "Die schnelle Integration künstlicher Intelligenz in unsere digitale Roadmap und die Robustheit unserer Pipeline ermöglichen es uns, unsere Entwicklung zu beschleunigen und noch effizienter zu werden", erklärte CEO Sébastien Bazin.

Eine zentrale Rolle spielt dabei ein im Februar eingeführtes KI-gestütztes Buchungstool, das auf ChatGPT basiert. Mit dieser Innovation will der Konzern seine Abhängigkeit von Online-Reisebüros wie Booking.com oder Expedia reduzieren und gleichzeitig die Vertriebskosten senken. Direktbuchungen über die eigenen Kanäle sind für Hotelkonzerne deutlich profitabler, da keine Provisionen an Vermittler gezahlt werden müssen.

Operative Kennzahlen zeigen Wachstum

Auch die operativen Kennzahlen entwickelten sich positiv. Der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR), eine der wichtigsten Leistungskennzahlen der Hotelbranche, stieg im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf 76 Euro. Diese Kennzahl berücksichtigt sowohl die Auslastung als auch die durchschnittlichen Zimmerpreise und gilt als verlässlicher Indikator für die Geschäftsentwicklung.

Accor bestätigte zudem seine mittelfristige Prognose und signalisierte Vertrauen in die weitere Entwicklung. Der Konzern kündigte an, sein Aktienrückkaufprogramm fortzusetzen. Für das laufende Jahr 2026 sind Rückkäufe im Gesamtwert von 450 Millionen Euro geplant. Solche Programme gelten als Signal für eine solide Finanzlage und sollen den Aktienkurs stützen.

Strategische Neuausrichtung trägt Früchte

Die Zahlen unterstreichen, dass die strategische Neuausrichtung des Konzerns auf Digitalisierung und Effizienzsteigerung erste Erfolge zeigt. In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt, in dem Online-Reisebüros lange Zeit die Preismacht innehatten, versuchen traditionelle Hotelketten verstärkt, die direkte Kundenbeziehung zu stärken. Der Einsatz von KI-Technologie könnte dabei zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.

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