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Zinsentscheid der FED warf Schatten

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Zinsentscheid der FED warf Schatten

Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Zinsentscheids der US-Notenbank Federal Reserve am 1. Mai – die FED ließ den Leitzins unverändert – waren die Finanzmärkte weltweit von zunehmender Nervosität geprägt. Die Sorge um eine fortwährende hohe Inflation in den Vereinigten Staaten belastete die Aktienmärkte sowohl in Europa als auch in den USA.

Während des Handelstags sank der DAX unter die Marke von 18.000 Punkten, während auch die Wall Street tief ins Minus rutschte. Der Dow Jones verlor 1,5 Prozent auf 37.815,92 Punkte, während der S&P 500 um 1,6 Prozent auf 5.035,69 Punkte fiel. Ebenso gab der technologielastige Nasdaq 100 um 1,9 Prozent auf 17.440,69 Zähler nach.

Frische Daten vom Arbeitsmarkt in den USA verschärften die Sorgen der Anleger zusätzlich. Die Arbeitskosten stiegen zu Jahresbeginn stärker als erwartet, und auch die Hauspreise verzeichneten deutliche Zuwächse. Diese Entwicklungen könnten die Inflation weiter anheizen und die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen der Federal Reserve dämpfen. Analysten erwarten, dass die Fed den Leitzins vorerst unverändert lassen wird, aber die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell während des morgigen Handelstages an der Wall Street.

Der DAX schloss vor dem Feiertag und der Zinsentscheidung der Fed ein Prozent leichter bei 17.932 Punkten, was zu einem Verlust von etwa drei Prozent für den Monat April führte. Die Unsicherheit der Anleger vor der Zinsentscheidung und dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag führt dazu, dass viele Investoren zögern, ihre Positionen aufzustocken, insbesondere wenn der Index über 18.000 Punkten liegt.

Experten diskutieren auch über die mögliche Fortsetzung der aktuellen Marktrally. Trotz des moderaten Rückgangs des DAX nach dem Erreichen seines Allzeithochs über 18.500 Punkten Anfang April sehen einige Beobachter die Möglichkeit eines weiteren Anstiegs über 18.200 Punkte als wahrscheinlich an, was zu weiteren Kursgewinnen führen könnte.

Positive Signale kommen jedoch aus der deutschen Wirtschaft, die im ersten Quartal um 0,2 Prozent gewachsen ist, was über den Erwartungen der Ökonomen lag. Auch die EU-Wirtschaft verzeichnete einen leichten Anstieg um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Inmitten dieser Entwicklungen verzeichneten einige Unternehmen wie der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines und der Kunststoffkonzern Covestro unterschiedliche Ergebnisse im ersten Quartal.

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