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Xcite Uranium startet Bohrprogramm am Black Bay Uranprojekt in Saskatchewan

Das kanadische Unternehmen weitet seine Explorationstätigkeit aus und setzt nun zwei Bohrgeräte gleichzeitig ein.

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Xcite Uranium startet Bohrprogramm am Black Bay Uranprojekt in Saskatchewan

Xcite Uranium Inc. (CSE: XRI) hat den Start eines Diamantbohrprogramms an der historisch produzierenden Black Bay Uranmine in Saskatchewan bekanntgegeben. Das Programm umfasst 1.300 Meter Bohrleistung in 6 Bohrlöchern von 5 verschiedenen Standorten. Ziel ist die Überprüfung auf Uranmineralisationen, die durch historische Arbeiten sowie Ergebnisse aus den Feldprogrammen der Jahre 2025–2026 definiert wurden.

Um die planmäßige Fertigstellung zu gewährleisten, hat Xcite einen zweiten Bohrgerät-Ständer beschafft. Die Bohrungen erfolgen im Vertrag mit Base Diamond Drilling, wobei die Mannschaften ihren Sitz in Uranium City haben. Das Black Bay Projekt liegt 20 km südlich von Uranium City in Saskatchewan und beherbergt oberflächennahe Uranmineralisationen sowie die historisch produzierende Black Bay Uranmine.

Die Details

Das genehmigte Budget für das Black Bay Programm 2026 beträgt rund 1,1 Millionen US-Dollar. Davon entfallen 125.000 US-Dollar auf Feldarbeiten, die bereits abgeschlossen sind, und 975.000 US-Dollar sind für die laufenden Bohrungen eingeplant. Alle Arbeiten werden von TerraLogic Exploration Inc. verwaltet.

Die Feldarbeit 2026 umfasste Prospektion, geochemische Probenahmen von Gestein und Boden, strukturelle Kartierung sowie Scintillometer-Messungen. Insgesamt wurden 32 Gesteinsproben gesammelt. Darüber hinaus wurde eine Drohnen-Lidar-Vermessung über 4 km² durchgeführt. Condor Consulting wurde beauftragt, die Interpretation und Modellierung von 745 Linearkilometern VTEM Plus-Geophysikdaten abzuschließen, die 2025 von Geotech erhoben wurden.

Die Ergebnisse der Sommerfeldarbeiten 2026 aus drei separaten Gräben wiesen bemerkenswerte Werte auf: bis zu 1,17% U₃O₈ (HSBBR001), 4.033 ppm U₃O₈ (AXBBR002) und 450,5 ppm U₃O₈ (EKBBR001). Die entsprechenden Handscintillometer-Ergebnisse lieferten für diese Gräben jeweils mehr als 65.600 cps, mehr als 51.000 cps und mehr als 5.500 cps. Eine Probe von mineralisiertem Blockgestein aus dem Bereich der historischen Brunston Zone (EKBBR005) ergab 7,37% U₃O₈.

Das 1.114 Hektar große Projekt überlagert 7 Vorkommen des Saskatchewan Mineral Deposit Index (SMDI), darunter die historisch produzierende Black Bay Uranmine (SMDI 1296). Die Geologie der Liegenschaft umfasst Quarzite, Metavulkanite, Metasedimente, Gabbros und granitische Intrusionen. Uranmineralisation tritt nahe lithologischer Kontakte und Störungen auf, liegt typischerweise als Pechblende vor und ist oft mit Sulfiden assoziiert.

Die Mineralisation weist drei Haupterzschüsse auf – die A-, B- und C-Zonen. Die A-Zone erstreckt sich über 13,7 m Länge und 0,9 m Breite mit einem Durchschnittsgehalt von 0,47% U₃O₈. Die B-Zone misst 22,9 m bei 1,5 m Breite mit 0,72% U₃O₈, und die C-Zone erstreckt sich über 6,1 m bei 4,6 m Breite mit einem Durchschnittsgehalt von 0,91% U₃O₈.

Historische Aufzeichnungen von 1954 bis 1958 belegen eine Förderung von rund 1.375 Tonnen Material mit einem Gehalt von 0,17% U₃O₈. Grabproben aus historischen Bohrkernen der Blue Grass 'B'-Zone enthielten 9,64% U₃O₈ und 16,74% U₃O₈. Historische Grabenproben ergaben über 0,3 m Mächtigkeit Werte von 6,51% U₃O₈, 3,78% U₃O₈ und 3,62% U₃O₈.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 29. September 2026 berichtete aktien.news, dass Xcite Uranium den Start eines Diamantbohrprogramms am benachbarten Gulch-Uranprojekt in Saskatchewan bekanntgegeben hatte. Dieses Programm umfasst 900 Meter in drei Bohrungen von drei verschiedenen Startpunkten. Gleichzeitig meldete das Unternehmen damals erste Ergebnisse vom Lorado-Projekt, wo die letzte Bohrung mehrere Intervalle mit anomaler Radioaktivität von bis zu 2.281 cps durchschnitt. Xcite treibt damit seine Explorationsstrategie im Beaverlodge-Distrikt auf mehreren Fronten gleichzeitig voran.

Das Beaverlodge Camp war der erste Uranproduzent in Kanada, mit einer historischen Produktion von rund 70,25 Millionen Pfund U₃O₈ zwischen 1950 und 1982, aus Erzen mit einem Durchschnittsgehalt von 0,23% U₃O₈. Die beiden größten Produzenten waren die Eldorado Beaverlodge (Ace-Fay-Verna) Mine und die Gunnar Uranmine. Seit den frühen 1990er Jahren gab es in diesem Gebiet nur begrenzte uraniumfokussierte Erkundungen.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist Xcite Uranium ein Explorations-Frühphasenunternehmen, das an der Canadian Securities Exchange (CSE) unter dem Kürzel XRI gelistet ist. Solche Junior-Explorer bieten potenziell hohe Chancen, tragen aber auch erhebliche Risiken – insbesondere da historische Ergebnisse laut Unternehmensangaben weder von einer qualifizierten Person überprüft noch bestätigt wurden und keine Garantie für zukünftige Ergebnisse darstellen.

Das Unternehmen betont selbst, dass Gesteinsgrabproben selektiver Natur sind und nicht unbedingt repräsentativ für die Mineralisation über die gesamte Liegenschaft sind. Vergangene Ergebnisse oder Entdeckungen auf benachbarten Grundstücken sind zudem keine Indikatoren für die Ergebnisse, die auf den betreffenden Liegenschaften erzielt werden können. Die Uranium City Projekte sind in einem formellen Explorationsvertrag mit dem Ya'thi Néné Lands and Resource Office (YNLR) eingebettet, das mehrere Athabasca Denesułiné First Nations repräsentiert.

Ausblick

Das laufende Bohrprogramm mit 1.300 Metern in 6 Bohrlöchern zielt auf die VTEM-Leiter aus 2025 entlang des Trends der Black Bay Mine ab – insbesondere dort, wo sie parallele und/oder sich schneidende magnetische Hoch-Niedrig-Kontakte bilden, die als potenzielle mineralisierende Strukturen interpretiert werden. Das Management von Eagle Plains und Xcite sieht erhebliches Potenzial für die Entdeckung zusätzlicher Uranmineralisationen sowohl entlang des Streichens als auch in der Tiefe innerhalb bekannter mineralisierter Bereiche.

Kurz erklärt

  • Pechblende: Ein uranreiches Mineral, das als häufigstes Uranerz in vielen historischen Lagerstätten vorkommt.
  • VTEM Plus: Ein luftgestütztes elektromagnetisches Geophysikverfahren zur Erkundung leitfähiger Strukturen im Untergrund.
  • Unkonformitäts-Uranmineralisation: Eine Lagerstättenart, bei der Uranerze entlang geologischer Grenzflächen zwischen verschiedenen Gesteinseinheiten auftreten.
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