Winshear Metals testet starke EM-Anomalie im Portsoy-Projekt in Schottland
Das Unternehmen hat mit dem Bohrtest eines starken DHEM-Leiters in der Südzone des Nickel-Kupfer-Cobalt-Projekts begonnen.

Winshear Metals Corp. (TSX-V: WINS, FRA: 9HR0) hat mit dem Bohrtest einer starken elektromagnetischen Untergrundanomalie (DHEM) begonnen. Die Anomalie liegt in der Südzone des Rodburn-Zielgebiets innerhalb des Portsoy Nickel-Kupfer-Cobalt-Projekts (Ni-Cu-Co) im Nordosten Schottlands. Das teilte das Unternehmen am 3. November 2026 aus Vancouver, British Columbia, mit. Damit rückt ein Explorationsprojekt auf europäischem Boden in den Mittelpunkt, das auf Nickel, Kupfer und Kobalt zielt.
Der Bohrtest richtet sich auf einen Leiter, den eine DHEM-Umfrage zuvor identifiziert hatte. Solche geophysikalischen Messungen erfassen unterirdische Strukturen, die auf leitfähige Sulfidmineralisation hindeuten können. Die laufende Bohrung soll klären, ob sich diese Anomalie tatsächlich als mineralisierte Zone bestätigt. Die Zieltiefe wird zwischen 260 und 320 Metern unter Tage erwartet.
Richard Williams, CEO von Winshear, erklärte zum Start: „Wir sind begeistert, mit den Bohrungen zu beginnen, um den in der Südzone identifizierten DHEM-Leiter zu testen. Vorherige Bohrungen haben hochgradige Nickel-Kupfer-Cobalt-Mineralisationen sowohl in der Nord- als auch in der Südzone nachgewiesen. Wenn diese aktuellen Bohrungen erfolgreich verlaufen, wird bestätigt, dass DHEM-Umfragen zukünftige Bohrungen lenken können.“
Der DHEM-Leiter liegt 100 Meter östlich des Bohrlochs RBD030
Im Rodburn-Zielgebiet wurden bislang zwei oberflächennahe Ni-Cu-Co-mineralisierte Zonen gebohrt: die Nord- und die Südzone. Beide liegen 500 bis 700 Meter voneinander entfernt und scheinen zwei separate mineralisierte Zonen zu sein. Die DHEM-Umfrage identifizierte einen starken Leiter 100 Meter östlich von RBD030 in der Südzone – genau dieser Leiter wird derzeit gebohrt. Die Ergebnisse der Umfrage hatte das Unternehmen bereits in einer Pressemitteilung vom 15. Juli 2026 veröffentlicht.
Für die Berechnung der Ergebnisse verwendet das Unternehmen das Nickeläquivalent (NiEq). Die Formel lautet Ni% + (0,524 x Cu%) + (1,22 x 10-4 x Co ppm) und basiert auf US$19.000/t Nickel, US$9.000/t Kupfer und US$32.000/t Kobalt. Für die Ausbeute wurde dieselbe Prognose angenommen, die wahre Mächtigkeit wird auf 85% bis 100% der gemeldeten Länge geschätzt. Eine vollständige Tabelle der Bohrergebnisse ist im technischen Bericht gemäß Regel 43-101 einsehbar.
Nord- und Südzone wurden bislang getrennt beprobt. Für beide Zonen gibt das Unternehmen Bohrergebnisse an, die nach derselben Formel und denselben Metallpreisen berechnet wurden. Die wahre Mächtigkeit der gemeldeten Abschnitte wird auf 85% bis 100% der Bohrlänge geschätzt. Das bedeutet, dass die tatsächliche Dicke der mineralisierten Zonen etwas geringer ausfallen kann als die im Bohrkern gemessene Länge.
Die Mineralisation ähnelt Systemen wie Voiseys Bay und Norilsk
Die Mineralisation ist analog zu konduktorstilartigen Ni-Cu-Co-Systemen. Als Beispiele nennt das Unternehmen Voiseys Bay in Kanada, Eagle in den USA, Norilsk in Russland und Jinchuan in China. Die disseminierte, semi-massive und massive Sulfidmineralisation steht in Zusammenhang mit einem mafischen bis ultramafischen Intrusionskomplex. Die hochgradige Mineralisation liegt in einer spätphasigen, unverformten Peridotit-Hülle. Das Nickel ist in grobkörnigem Pentlandit gebunden, einem Nickelsulfidmineral.
Metallurgische Arbeiten belegen saubere Nickel- und Kupferkonzentrate
Bereits in diesem Jahr durchgeführte metallurgische Arbeiten erbrachten nach Unternehmensangaben sehr positive Ergebnisse. Sie belegen die Fähigkeit, saubere Nickel- und Kupferkonzentrate ohne strafende Begleitelemente herzustellen. Das Nickelkonzentrat ist besonders attraktiv und zeigt Potenzial für 14-16% Nickel mit etwa 1% Kobalt. Diese Angaben stammen aus einer Pressemitteilung vom 27. Juli 2026.
Bereits am 15.08.2026 berichtete aktien.news über ähnliche Nickel-Kupfer-Funde
Das Segment der Nickel-Kupfer-Kobalt-Exploration ist derzeit rege. Bereits am 15.08.2026 berichtete aktien.news, dass SLAM Exploration Ltd. aus dem Goodwin-Projekt im kanadischen New Brunswick einen Bohrkernabschnitt von 24,60 Metern mit 1,19% Kupferäquivalent aus einer Massivsulfidzone gemeldet hat. Am 06.10.2026 folgte die Meldung, dass Talon Metals Corp. in Baraga County, Michigan, in Bohrloch 26RL0010 eine hochgradige Massivsulfid-Mineralisierung über 25,85 Meter mit 0,77% Nickel, 0,47% Kupfer und 0,02% Kobalt durchteuft hat. Am 25.09.2026 berichtete aktien.news über New Age Metals Inc., die Goldwerte von 4,77 g/t am Bonanza Ridge in Ontario vorlegte. Am 05.10.2026 meldete aktien.news Ergebnisse von Osisko Gold Group Inc. mit 7,28 g/t Gold über 16,15 Meter in der Lowhee-Zone des Cariboo-Projekts. Diese Berichte zeigen, dass Explorationsunternehmen weltweit derzeit vergleichbare Zieltypen beproben.
Anleger sollten die Explorationsrisiken des Portsoy-Projekts einordnen
Für deutsche Privatanleger ist das Portsoy-Projekt insofern interessant, als es sich um ein Nickel-Kupfer-Kobalt-Vorhaben in einer europäischen Jurisdiktion handelt. Die Aktie ist über die TSX Venture Exchange unter dem Kürzel WINS und an der Frankfurter Börse unter dem Kürzel 9HR0 handelbar. Das Unternehmen weist selbst darauf hin, dass es sich um ein Mineralexplorationsunternehmen in einem frühen Stadium handelt. Zu den genannten Risiken zählen die Variabilität von Art und Grad der Sulfidmineralisation, die Unsicherheit über Kontinuität, Grad, wahre Mächtigkeit und Umfang der Mineralisation sowie die Möglichkeit, dass zukünftige Bohrungen keine mit historischen Ergebnissen vergleichbaren Mineralisationen durchteufen. Hinzu kommen Risiken bei Genehmigungen, Finanzierung, Wetter, Logistik und Auftragnehmern in Schottland sowie Änderungen von Rohstoffpreisen, Wechselkursen, Kapitalmärkten, Gesetzen oder Regierungsrichtlinien. Die TSX Venture Exchange und ihre Regulierungsdienste übernehmen keine Haftung für die Angemessenheit oder Genauigkeit der Mitteilung.
Die nächsten Bohrergebnisse sollen zeigen, ob der DHEM-Leiter mineralisiert ist
Das Unternehmen hat bislang keine Ergebnisse der laufenden Bohrung veröffentlicht. Die Zieltiefe liegt zwischen 260 und 320 Metern unter Tage. Sollte der Bohrtest den DHEM-Leiter als mineralisiert bestätigen, würde dies nach Einschätzung des CEO belegen, dass DHEM-Umfragen künftige Bohrungen lenken können. Winshear Metals Corp. ist ein kanadisches Mineralexplorationsunternehmen mit dem Portsoy-Projekt in Schottland und dem Thunder-Bay-Projekt in Ontario, das auf Gold und kritische Mineralien ausgerichtet ist. Weitere Informationen stellt das Unternehmen unter www.winshear.com bereit. J. Patricio Varas, P. Geo., eine qualifizierte Person im Sinne der National Instrument 43-101 Standards of Disclosure for Mineral Projects sowie Präsident und Direktor von Winshear, hat alle technischen und wissenschaftlichen Informationen der Pressemitteilung gelesen und genehmigt.
Diese Fachbegriffe helfen beim Verständnis der Meldung
- DHEM: Eine geophysikalische Bohrlochmessung, die elektrisch leitfähige Strukturen im Untergrund aufspürt.
- Nickeläquivalent: Eine Kennzahl, die Nickel-, Kupfer- und Kobaltgehalte zu einem einzigen Vergleichswert zusammenfasst.
- Massive Sulfidmineralisation: Eine Erzform, in der Sulfidminerale dicht gepackt im Gestein vorliegen.
