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Wesdome Gold Mines erweitert hochgradige Zonen bei Eagle River

Neue Bohrergebnisse aus den Zonen 800, 500 und 700 untermauern das Wachstumspotenzial nahe bestehender Infrastruktur.

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Wesdome Gold Mines erweitert hochgradige Zonen bei Eagle River

Wesdome Gold Mines Ltd. (TSX: WDO, OTCQX: WDOFF) hat am 2. November 2026 ein Update zu seinen Explorations- und Infill-Bohraktivitäten an der voll eigenständigen Mine Eagle River bei Wawa in Ontario veröffentlicht. Das kanadische Unternehmen mit Sitz in Toronto meldet hochgradige Goldabschnitte aus mehreren mineralisierten Zonen, die teils nur wenige Meter von bestehender unterirdischer Infrastruktur entfernt liegen. Die Ergebnisse stammen aus dem 2026 Eagle River Near-Mine Growth Explorationsprogramm.

Nach Angaben von Jono Lawrence, Senior Vice President Exploration and Resources, umfasste das Programm 21 unterirdische Bohrlöcher sowie ein zuvor veröffentlichtes tiefes Oberflächen-Diamantbohrloch – insgesamt rund 8.000 Meter. Ziel war es, bekannte Mineralisation in der Nähe der Eagle-River-Infrastruktur und hangabwärts zu erweitern und aufzuwerten. Die Resultate zeigen laut Lawrence, dass hochgradige Mineralisation entlang der Streichrichtung in den Zonen 800, 500 und 700 anhält.

Die 800-Zone schneidet hochgradiges Gold über erhöhte Mächtigkeiten

Im westlichen Ausläufer der 800-Zone, einer der mineralisierten Zonen am Eagle River, trafen die Bohrungen hochgradiges Gold über signifikante Mächtigkeiten. Bohrloch 26-925-10 lieferte 8,3 g/t Au nicht gedeckelt über 10,6 Meter Kernlänge, gedeckelt 5,9 g/t Au über 10,6 Meter. Darin enthalten waren 18,2 g/t Au nicht gedeckelt über 0,6 Meter sowie 143,0 g/t Au nicht gedeckelt über 0,5 Meter, gedeckelt 90,0 g/t über 0,5 Meter. Bohrloch 26-925-03 erbrachte 8,3 g/t Au nicht gedeckelt über 8,0 Meter Kernlänge, einschließlich 41,4 g/t Au über 0,4 Meter und 83,5 g/t Au über 0,5 Meter.

Weitere Abschnitte in der 800-Zone umfassen 25,4 g/t Au über 0,4 Meter (26-925-04), 10,5 g/t Au über 0,5 Meter (26-925-09) und 32,5 g/t Au über 0,3 Meter (26-925-11). Hinzu kommen Ergebnisse aus benachbarten Bohrlöchern: 12,2 g/t Au über 1,0 Meter (26-805-49), 9,0 g/t Au über 1,5 Meter einschließlich 15,2 g/t Au über 0,5 Meter (26-805-50) sowie 37,9 g/t Au über 0,5 Meter (26-805-48). Das zuvor veröffentlichte tiefe Oberflächenbohrloch ERS-2026-001-W1 schnitt hochgradige Mineralisation mehr als 200 Meter unterhalb des aktuellen 800-Zonen-Modells und identifizierte einen 200 bis 300 Meter langen Korridor für Folgebohrungen im Jahr 2027. Die 800-Zone bleibt laut Unternehmen in mehrere Richtungen offen.

Die 500-Zone liefert außergewöhnlich hohe Gehalte in untererschlossenem Bereich

In der 500-Zone testete Bohrloch 26-1201-36 ein zuvor untererschlossenes Gebiet von 100 x 100 Metern. Es erbrachte 96,2 g/t Au nicht gedeckelt über 2,2 Meter Kernlänge, gedeckelt 26,2 g/t Au über 2,2 Meter. Darin enthalten war ein Abschnitt von 345,0 g/t Au nicht gedeckelt über 0,6 Meter, gedeckelt 90,0 g/t über 0,6 Meter. Ein weiteres Bohrloch, 26-1201-34, lieferte 23,0 g/t Au über 0,6 Meter. Nach Einschätzung des Unternehmens schließt das Ergebnis die Lücke entlang der Zone und bestätigt Kontinuität sowie hohen Gehalt. Folgebohrungen sollen die Kontinuität und das Potenzial zur Ressourcenerweiterung prüfen.

Die 700-Zone umreißt ein Expansionsgebiet nahe der Infrastruktur

In der flacheren 700-Zone umrissen sechs Wachstumsbohrungen hochgradige Goldmineralisation über eine interpretierte Fläche von etwa 200 x 100 Metern außerhalb des Ressourcenmodells. Bohrloch 26-470-19 erbrachte 20,2 g/t Au nicht gedeckelt über 5,7 Meter Kernlänge, gedeckelt 17,0 g/t über 5,7 Meter. Enthalten waren 40,7 g/t Au über 0,3 Meter und 52,9 g/t Au nicht gedeckelt über 1,6 Meter, gedeckelt 50,7 g/t über 1,6 Meter. Konversionsbohrungen bestätigten die Gehalte über obere und untere Ebenen des Modells. Da die 700-Zone zu den flacheren Zonen am Eagle River gehört und nahe bestehender Infrastruktur liegt, sieht das Unternehmen hier eine Gelegenheit, die bekannte Goldmenge zu erhöhen und die Zone über ihre aktuellen Grenzen hinaus zu erweitern.

Zwischen den Zonen 800 und 6 Central entsteht ein Wachstumskorridor

Zwischen der 800-Zone und der 6 Central Zone bestätigte Wesdome neue Mineralisation, die erstmals 2025 identifiziert wurde und weniger als 10 Meter von einer aktiven Rampe entfernt liegt. In der 6 Central Zone selbst wurden hochgradige Goldabschnitte über mehrere Intervalle geschnitten. Das Unternehmen bewertet dies als bedeutsam, da es sich um hochgradiges Gold direkt neben der operativen Mine handelt, das kostengünstig abbaubare Unzen unterstützt. Die Ergebnisse deuten laut Lawrence auf subparallele Schüsse hin, die, falls bestätigt, ein System mit mehreren ähnlich orientierten hochgradigen Zonen nahelegen würden.

Frühere Berichte von aktien.news ordnen die Entwicklung ein

Bereits am 14.07.2026 berichtete aktien.news, dass Wesdome seine Produktionsergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht und die konsolidierte Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2026 von 180.000 bis 205.000 Unzen Gold bekräftigt habe. Am 15.08.2026 meldete aktien.news, dass der konsolidierte Umsatz im zweiten Quartal 2026 um 28 Prozent auf 267 Millionen kanadische Dollar gestiegen sei, bei einem durchschnittlich erzielten Goldpreis von 4.365 US-Dollar pro Unze. Am 17.09.2026 berichtete aktien.news über Bohrergebnisse der Shawkey-10-Zone am Kiena-Projekt in Québec mit 3,1 g/t Gold über 106,5 Meter Kernlänge. Am 08.10.2026 folgte der Bericht, dass Wesdome die Produktion der Kiena-Mine in Val-d'Or, Québec, um 10 bis 15 Prozent steigern könnte, ohne dass dafür nennenswerte neue Kapitalausgaben erforderlich wären.

Wesdome verfolgt das Wachstum von einer produzierenden Mine aus

Für Anleger ist vor allem relevant, dass Wesdome die Exploration von einer bereits produzierenden Mine aus vorantreibt. Das Unternehmen betont, dass viele der Zonen flacher liegen als die tiefsten Arbeitsbereiche und sich in der Nähe bestehender Infrastruktur befinden. Dadurch könnten weniger Erschließungsarbeiten anfallen und die Transportwege für abgebautes Material kürzer ausfallen. CEO Anthea Bath bezeichnet dies als Wachstum, das ohne die Kosten oder Komplexität eines Greenfield-Projekts verfolgt werden könne. Die neuen Bohrergebnisse sind jedoch noch keine bestätigten Reserven oder Ressourcen – sie fließen erst in die nächste Aktualisierung ein. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Wesdome will die Erweiterungen bis 2027 weiter testen

Wesdome arbeitet mit vier unterirdischen Explorationsbohrgeräten und will die Erweiterungen bis zum Ende des Jahres und bis 2027 weiter testen. Die Ergebnisse aus allen Zonen sollen in das nächste Update der Mineralreserven und Mineralressourcen einfließen, das für das erste Halbjahr 2027 geplant ist. Für die 800-Zone ist ein definierter Korridor für Folgebohrungen im Jahr 2027 identifiziert. In der 500-Zone sollen Folgebohrungen die Kontinuität und das Potenzial zur Ressourcenerweiterung prüfen.

Drei Fachbegriffe aus dem Bericht werden hier erläutert

  • g/t Au: Gramm Gold pro Tonne Gestein, die gebräuchliche Maßeinheit für den Goldgehalt in Erzproben.
  • Kernlänge: die Länge des aus dem Bohrloch gewonnenen Gesteinskerns, die nicht zwangsläufig der tatsächlichen Mächtigkeit der mineralisierten Zone entspricht.
  • Gedeckelt (capped): eine Obergrenze für einzelne Spitzenwerte, um den Einfluss extremer Einzelproben auf die Durchschnittsberechnung zu begrenzen.
  • Infill-Bohrung: eine Bohrung innerhalb eines bereits bekannten mineralisierten Bereichs, die der genaueren Abgrenzung und Bestätigung dient.
  • Greenfield-Projekt: ein Explorations- oder Bergbauvorhaben auf einer Fläche ohne bestehende Infrastruktur.
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