Weihnachtsverkehr in Deutschland: ADAC warnt vor Staus
Reisechaos vor den Feiertagen und Tipps für entspanntes Fahren im Winter

Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest wird für viele Autofahrer in Deutschland getrübt, denn der ADAC rechnet mit massiven Verkehrsbehinderungen auf den Autobahnen kurz vor den Feiertagen. Insbesondere am Freitagnachmittag und Samstagvormittag werden die Straßen zwischen den Großstädten von Staus geplagt sein. Auch Reisende in die beliebten Winterurlaubsorte der Alpenländer müssen sich auf längere Fahrzeiten einstellen.
Die "wichtigsten Staustrecken" in Deutschland werden laut ADAC in der Nähe der großen Städte Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München liegen. Die A1 Köln-Hamburg, die A2 Dortmund-Berlin sowie die Autobahnen in Richtung Süden, wie die A7 und die A8, sind besonders staugefährdet. Diese Strecken werden voraussichtlich von einer hohen Verkehrsdichte geprägt sein, da viele Menschen in die Heimatorte oder zu ihren Familien reisen, um das Weihnachtsfest zu verbringen.
Doch nicht nur in Deutschland, auch in den Alpenländern wird der Verkehr in Richtung der Wintersportgebiete erheblich beeinträchtigt sein. In Österreich werden vor allem die Tauernautobahn, die Inntalautobahn und die Brennerautobahn von Staus betroffen sein. In der Schweiz sind die Gotthard-Route und die Zufahrtsstraßen zu den Skigebieten in Graubünden, dem Berner Oberland, dem Wallis und der Zentralschweiz stark frequentiert. Auch in Südtirol und den Dolomiten müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen.
Im Gegensatz dazu erwartet der ADAC für Heiligabend und den ersten Weihnachtsfeiertag eine eher ruhige Verkehrslage. Die meisten Menschen werden bereits an ihren Zielen angekommen sein und die Straßen werden weniger befahren sein. Erst ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag wird der Verkehr voraussichtlich wieder zunehmen, wenn viele Reisende ihre Heimreise antreten.
Um den Weihnachtsstress zu minimieren, rät der ADAC Autofahrern, frühzeitig zu starten, Staus zu vermeiden, alternative Routen in Erwägung zu ziehen und vor allem auf winterliche Straßenverhältnisse vorbereitet zu sein. Wer sich gut vorbereitet und geduldig bleibt, kann das Weihnachtsfest trotz des erwarteten Verkehrsaufkommens entspannt genießen.
