Wall Street startet uneinheitlich nach US-Inflationsdaten im Februar
Anleger bewerten neue Verbraucherpreisdaten – die wichtigsten US-Indizes zeigen zur Eröffnung gemischte Signale.

Die Wall Street ist am Mittwoch mit uneinheitlichen Vorzeichen in den Handelstag gestartet. Auslöser war die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) für Februar, der im Jahresvergleich um 2,4 Prozent zulegte – exakt im Rahmen der Analystenerwartungen.
Der Dow Jones Industrial Average verlor zur Eröffnung 15,7 Punkte oder 0,03 Prozent und notierte bei 47.690,76 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 legte hingegen um 8,6 Punkte beziehungsweise 0,13 Prozent auf 6.790,09 Punkte zu. Der technologielastige Nasdaq Composite stieg um 74,2 Punkte oder 0,33 Prozent auf 22.771,267 Punkte.
Inflationsdaten im Fokus der Märkte
Die Inflationsrate von 2,4 Prozent liegt weiterhin über dem Zwei-Prozent-Ziel der US-Notenbank Federal Reserve, hält sich aber in einem beherrschbaren Rahmen. Für deutsche Anleger ist dieser Wert besonders relevant, da er die Zinspolitik der Fed maßgeblich beeinflusst und damit auch Auswirkungen auf globale Kapitalmärkte hat.
Abseits der Inflationsdaten bewegten weitere Faktoren die Märkte. So plante die Internationale Energieagentur (IEA) Berichten zufolge eine Rekordfreigabe von Ölreserven, während gemischte Signale aus dem Iran zusätzliche Unsicherheit erzeugten. Der Goldpreis gab angesichts dieser Gemengelage nach.
Im Technologiesektor stachen einige KI-Aktien besonders hervor – ausgewählte Titel lagen im März bereits mit mehr als 15 Prozent im Plus. Der starke Anstieg des Nasdaq unterstreicht die anhaltende Stärke des Technologiesektors trotz des unsicheren Marktumfelds.
