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Vorbörsliche Gewinner: Home Depot, Amer Sports und Blackstone im Fokus

Starke Quartalszahlen und eine milliardenschwere KI-Partnerschaft sorgen vor Handelsbeginn für Bewegung an der Wall Street.

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Vorbörsliche Gewinner: Home Depot, Amer Sports und Blackstone im Fokus

Vor dem offiziellen Handelsbeginn an der Wall Street stehen mehrere Unternehmen im Rampenlicht. Starke Quartalsergebnisse, eine milliardenschwere KI-Investition und Insider-Käufe sorgen für teils deutliche Kursbewegungen. Gleichzeitig gerät der Chip-Sektor erneut unter Druck.

Home Depot übertrifft Erwartungen

Der US-amerikanische Baumarktriese Home Depot legte vorbörslich um 0,6% zu. Das Unternehmen meldete Umsatz- und Gewinnzahlen, die die Markterwartungen übertrafen. Der bereinigte Gewinn je Aktie belief sich auf 3,43 US-Dollar und lag damit über den von der Analystenplattform LSEG prognostizierten 3,41 US-Dollar. Auch beim Umsatz überzeugte der Konzern: Mit 41,77 Milliarden US-Dollar wurde die Analystenschätzung von 41,52 Milliarden US-Dollar klar übertroffen.

Ebenfalls mit starken Erstquartalszahlen überzeugte Amer Sports, der Sportartikelhersteller hinter bekannten Marken wie Wilson und Salomon. Die Aktie stieg vorbörslich um 2,9%. Der bereinigte Gewinn je Aktie von 38 Cent übertraf die FactSet-Konsensschätzung von 31 Cent deutlich. Der Quartalsumsatz von 1,95 Milliarden US-Dollar lag ebenfalls über den prognostizierten 1,84 Milliarden US-Dollar.

Blackstone und <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet profitieren von KI-Deal

Für Aufsehen sorgte eine Ankündigung des Finanzinvestors Blackstone: Das Unternehmen investiert gemeinsam mit Google-Mutterkonzern Alphabet 5 Milliarden US-Dollar Eigenkapital in ein neues Unternehmen für Künstliche-Intelligenz-Infrastruktur. Beide Aktien reagierten positiv auf die Nachricht und legten jeweils um 0,7% zu. Die Partnerschaft unterstreicht den anhaltenden Trend, dass große Finanzinvestoren und Technologiekonzerne gemeinsam massiv in den Ausbau von KI-Infrastruktur investieren.

Der Chip-Sektor hingegen stand erneut unter Verkaufsdruck. Der Abverkauf bei Speicherchip-Herstellern setzte sich fort: Micron verlor 1,7%, Seagate büßte sogar 3% ein. Auch Nvidia gab vorbörslich um knapp 1% nach. Der Sektor leidet damit weiterhin unter dem Druck, der zuletzt auf Halbleiteraktien lastet.

Shake Shack und ServiceNow mit positiven Signalen

Die Hamburger-Kette Shake Shack gewann vorbörslich 2,2% hinzu. Auslöser waren Insider-Käufe: Laut einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC erwarben sechs Insider, darunter der CEO des Unternehmens, Aktien im Gesamtwert von rund 3,2 Millionen US-Dollar. Solche Insider-Käufe werden von Marktteilnehmern häufig als positives Signal gewertet, da sie zeigen, dass das Management an die eigene Unternehmensentwicklung glaubt.

ServiceNow, der Anbieter von Unternehmenssoftware, setzte seinen Aufwärtstrend fort. Die Aktie stieg vorbörslich weiter und knüpfte damit an das Plus von 8% des Vortages an. Seit dem vergangenen Mittwoch haben die Papiere mehr als 23% zugelegt. Trotz dieser starken Erholung notiert die Aktie jedoch noch immer mehr als 50% unter ihrem jüngsten Höchststand – ein Hinweis auf die erhebliche Volatilität, die das Papier zuletzt erlebt hat.

Die vorbörslichen Bewegungen zeigen ein zweigeteiltes Bild: Während Unternehmen mit starken Quartalsergebnissen und strategischen Partnerschaften Zugewinne verbuchen, bleibt der Technologie- und Chip-Sektor unter Druck. Anleger beobachten die weiteren Entwicklungen rund um KI-Investitionen und Halbleiter-Nachfrage besonders aufmerksam.

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