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Volkswagen steigert Absatz von Elektroautos in Europa

Nachfrage wächst trotz Förderstopp, doch internationale Märkte bleiben schwierig

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Volkswagen steigert Absatz von Elektroautos in Europa

Volkswagen hat seine Position auf dem europäischen Markt für Elektroautos weiter ausgebaut. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen stiegen die Auslieferungen reiner Stromer in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich an – um mehr als drei Viertel im Vergleich zum Vorjahr. In der entsprechenden Vorjahresperiode hatte der Konzern in Europa rund 293.300 vollelektrische Fahrzeuge verkauft. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, nachdem der Hersteller zuletzt verstärkt auf den Ausbau seines E-Portfolios gesetzt hatte. Die endgültigen Gesamtzahlen für alle Fahrzeugtypen will Volkswagen im Laufe des Freitags veröffentlichen.

Mit einem Marktanteil von 27 Prozent führt Volkswagen im europäischen Elektrosegment weiterhin die Rangliste an. Damit liegt der Konzern vor den Wettbewerbern, die auf dem Kontinent um Anteile kämpfen. Besonders in Westeuropa hat sich der Wandel hin zur Elektromobilität beschleunigt. Dort war in den ersten drei Quartalen jedes fünfte ausgelieferte Fahrzeug ein reiner Stromer. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Anteil noch bei zwölf Prozent gelegen – ein deutlicher Zuwachs, der die Dynamik der Nachfrage unterstreicht.

Auch die Bestellungen für Elektroautos zeigen eine klare Tendenz nach oben. In Westeuropa stiegen sie in den ersten neun Monaten des Jahres um fast zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung kommt nach einer schwierigen Phase, in der der Wegfall staatlicher Förderprogramme in Deutschland und anderen europäischen Märkten die Nachfrage nach Batterieautos gebremst hatte. Der aktuelle Anstieg deutet darauf hin, dass sich viele Kunden nun auch ohne staatliche Unterstützung für ein Elektrofahrzeug entscheiden.

Nicht nur bei Elektroautos, sondern auch insgesamt konnte Volkswagen in Westeuropa zulegen. Einschließlich der Verbrennermodelle und Hybridfahrzeuge verzeichnete der Konzern im Heimatmarkt ein Plus von fast 20 Prozent bei den Bestellungen. Der Aufwärtstrend zeigt, dass die Nachfrage nach Fahrzeugen aus Wolfsburg weiterhin robust ist, auch wenn die Konkurrenz im globalen Markt zunimmt.

Analysten rechnen allerdings damit, dass das dritte Quartal ein etwas gedämpfteres Bild zeigen könnte. Schätzungen zufolge dürften die Gesamtauslieferungen weltweit bei rund 2,2 Millionen Fahrzeugen stagniert haben. Während der Konzern in Europa von einer wachsenden Nachfrage profitiert, sieht er sich in anderen Regionen mit Herausforderungen konfrontiert. In China trifft Volkswagen auf starke Konkurrenz durch preisgünstige lokale Hersteller. In den Vereinigten Staaten sorgt die Zollpolitik der Regierung von Präsident Donald Trump für zusätzliche Unsicherheiten im internationalen Geschäft.

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