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USA finanzieren britisches Wolframprojekt Redmoor mit 9,25 Millionen Dollar

Strategic Minerals erhält vom US-Verteidigungsministerium eine Investition von 9,25 Millionen Dollar für das Redmoor-Projekt in Cornwall.

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USA finanzieren britisches Wolframprojekt Redmoor mit 9,25 Millionen Dollar

Das an der AIM notierte Bergbauunternehmen Strategic Minerals hat vom US-Verteidigungsministerium (Department of War) eine Investition in Höhe von 9,25 Millionen Dollar in seine hundertprozentige Tochtergesellschaft Cornwall Resources erhalten. Die Mittel sollen die Beschleunigung des Redmoor-Projekts für Wolfram, Kupfer und Zinn im Vereinigten Königreich vorantreiben – und zwar durch alle Machbarkeitsstudien hindurch bis hin zu einer finalen Investitionsentscheidung für den Bergbau. Damit rückt ein strategisch bedeutsames Rohstoffprojekt in Großbritannien in den Fokus der US-amerikanischen Rohstoffsicherung.

Redmoor gilt als das hochwertigste unerschlossene Wolframvorkommen Europas und zählt weltweit zu den Projekten mit den höchsten Wolframgehalten. Strategic Minerals betont, dass die US-Investition die Unterstützung für den Aufbau einer sicheren und widerstandsfähigen Lieferkette für Verbündete im Bereich Wolfram widerspiegelt. Zugleich erkenne Washington damit die potenzielle strategische Bedeutung von Redmoor für die fortschrittliche Fertigungsindustrie, die Verteidigungssektoren und die kritischen Mineralstofflieferketten der USA und ihrer Verbündeten an.

Verwässerungsfreie Finanzierung ohne Einschränkungen

Für die Aktionäre von Strategic Minerals ist die Struktur der Transaktion von Bedeutung: Die Investition ist verwässerungsfrei und unterliegt keinen Beschränkungen hinsichtlich künftiger Finanzierungen aus Offtake-Vereinbarungen. Das Unternehmen behält sich also die Möglichkeit vor, zusätzliche Abnahmeverträge abzuschließen, ohne dass die US-Finanzierung dem entgegensteht. Eine verwässerungsfreie Kapitalzufuhr bedeutet, dass keine neuen Aktien ausgegeben werden und sich die Beteiligungsquote bestehender Anteilseigner nicht verringert.

Bohrungen und Machbarkeitsstudien laufen

Zu den aktuellen Arbeiten am Redmoor-Projekt gehören Bohrungen zur Verdichtung und Erweiterung der Ressourcenbasis. Parallel laufen Vor-Machbarkeits- und definitive Machbarkeitsstudien sowie metallurgische, verfahrenstechnische und ingenieurtechnische Studien. Hinzu kommen vorbereitende Maßnahmen zur Standortentwicklung, die darauf abzielen, den Weg zum Untertagebergbau zu beschleunigen. Die US-Mittel sollen diese Arbeiten bis zur finalen Investitionsentscheidung begleiten.

Für deutsche Anleger ist der Vorgang vor allem vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung kritischer Rohstoffe interessant. Wolfram wird in der Mitteilung als kritischer Rohstoff für die fortschrittliche Fertigungsindustrie und die Verteidigungssektoren eingeordnet. Dass sich das US-Verteidigungsministerium direkt an einem britischen Projekt beteiligt, unterstreicht den strategischen Charakter solcher Investments. Strategic Minerals ist an der AIM notiert, dem Wachstumssegment der Londoner Börse, das kleineren Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt ermöglicht.

Mit der Finanzierung aus Washington erhält das Redmoor-Projekt nicht nur Kapital, sondern auch eine geopolitische Rückendeckung. Ob und wann die finale Investitionsentscheidung fällt, hängt von den Ergebnissen der laufenden Studien ab. Für Strategic Minerals ist die Beteiligung des US-Verteidigungsministeriums ein wichtiger Vertrauensbeweis – und ein Signal, dass die Rohstoffsicherung westlicher Verbündeter zunehmend über konkrete Projektinvestitionen gesteuert wird.

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