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US-Kongress ändert Steuerregeln für Spenden – so sparen Sie mehr

Drei neue Regeländerungen betreffen die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden – und die gängigste Methode ist nun die teuerste.

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US-Kongress ändert Steuerregeln für Spenden – so sparen Sie mehr

Der US-Kongress hat in diesem Jahr drei Regeln zur steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden geändert. Für Spender in den USA bedeutet das: Wer weiterhin auf die bisher üblichste Methode setzt, zahlt möglicherweise deutlich mehr Steuern als nötig. Die Änderungen machen es wichtiger denn je, die eigene Spendenstrategien frühzeitig im Jahr zu überdenken.

Besonders eindrücklich zeigt ein konkretes Rechenbeispiel, wie groß die Unterschiede sein können. Zwei Paare spenden jeweils 75.000 US-Dollar über einen Zeitraum von fünf Jahren an dieselbe Organisation – und erzielen dabei dramatisch unterschiedliche Steuerersparnisse. Je nach Art der Spende liegt die Ersparnis bei lediglich rund 2.200 US-Dollar oder aber bei fast 10.000 US-Dollar. Die Differenz beträgt damit fast das Fünffache – allein durch die Wahl der richtigen Spendenform.

Die gängigste Methode ist nun die kostspieligste

Was viele Spender nicht wissen: Die heute am weitesten verbreitete Art, Geld an wohltätige Organisationen zu überweisen, ist nach den neuen Regelungen wahrscheinlich auch die steuerlich ungünstigste Variante. Welche konkreten Spendenformen gemeint sind, hat der US-Kongress mit den drei Regeländerungen neu definiert. Für Privatpersonen lohnt es sich daher, die eigene Vorgehensweise kritisch zu hinterfragen.

Die Botschaft der Experten ist klar: Wer Steuern sparen möchte, sollte nicht bis zum Jahresende warten. Frühzeitiges Handeln im Jahr gibt Spendern mehr Spielraum, die steuerlich vorteilhafteste Methode zu wählen und optimal von den neuen Regelungen zu profitieren. Gerade bei größeren Beträgen kann die Wahl der richtigen Spendenform einen erheblichen finanziellen Unterschied ausmachen.

Was bedeutet das für deutsche Anleger und Spender?

Auch wenn diese Regeländerungen direkt nur US-Steuerzahler betreffen, ist das Prinzip dahinter universell: Die steuerliche Optimierung von Spenden ist ein wichtiges Instrument der persönlichen Finanzplanung. In Deutschland gelten eigene Regelungen zur steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden, doch das Grundprinzip – die richtige Methode zur richtigen Zeit zu wählen – gilt ebenso.

Für US-amerikanische Anleger und Expats, die in Deutschland leben und in den USA steuerpflichtig sind, sind die Änderungen des US-Kongresses besonders relevant. Sie sollten ihre Spendenplanung für das laufende Jahr zeitnah überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Das Beispiel der zwei Paare mit identischen Spendenbeträgen, aber einer Steuerersparnis-Differenz von fast 7.800 US-Dollar, verdeutlicht: Bei der Steueroptimierung von Spenden steckt erhebliches Potenzial – das viele bislang ungenutzt lassen.

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