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US-Futures geben nach – Iran-Krieg und Ölpreise belasten Märkte

Nach starken Wall-Street-Gewinnen zeigen sich US-Aktienfutures am Montagabend schwächer, während Trumps Äußerungen zum Iran-Konflikt für Hoffnung sorgen.

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US-Futures geben nach – Iran-Krieg und Ölpreise belasten Märkte

Die US-Aktienfutures gaben am Montagabend leicht nach, nachdem der reguläre Handel an der Wall Street mit deutlichen Gewinnen geendet hatte. Der S&P 500 Future verlor 0,5 Prozent auf 6.769,0 Punkte, der Nasdaq 100 Future fiel ebenfalls um 0,5 Prozent auf 24.860,50 Punkte. Der Dow Jones Future notierte 0,4 Prozent tiefer bei 47.584,0 Punkten.

Die Stimmung blieb trotz vorsichtiger Zuversicht angespannt. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angedeutet, der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran könnte bald enden – der Militäreinsatz schreite schneller voran als erwartet. Diese Aussagen hatten den Märkten im regulären Handel zunächst Auftrieb gegeben.

Am Montag schlossen die wichtigsten US-Indizes im Plus, nachdem sie sich von frühen Verlusten erholt hatten. Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,5 Prozent, der S&P 500 legte um 0,8 Prozent zu, und der Nasdaq Composite kletterte sogar um 1,4 Prozent. Auslöser der frühen Verluste war ein kräftiger Anstieg der Rohölpreise gewesen.

Ölpreise nahe 120 Dollar – Inflationssorgen nehmen zu

Die Energiemärkte standen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Ölpreise näherten sich am Montag zeitweise der Marke von 120 US-Dollar pro Barrel, da Anleger Versorgungsunterbrechungen im Nahen Osten fürchteten. Dauerhaft hohe Energiekosten könnten die US-Wirtschaft bremsen, die Kaufkraft der Verbraucher schwächen und die Unternehmensmargen belasten.

Im asiatischen Handel am Dienstag beruhigten sich die Ölpreise nach der Rallye des Vortages wieder etwas. Dennoch verstärkte der jüngste Preisanstieg die Inflationssorgen erheblich. Für Zentralbanken wie die Federal Reserve, die eigentlich eine schrittweise Lockerung der Geldpolitik anstrebten, verkompliziert sich damit der geldpolitische Ausblick.

Politisch relevant ist auch die Lage im Iran: Das Land hat sich hinter einen neuen Hardliner-Führer gestellt – Mojtaba Khamenei, den Sohn des ehemaligen Obersten Führers Ali Khamenei. Dies könnte Friedensverhandlungen erschweren.

Wichtige US-Konjunkturdaten im Wochenverlauf erwartet

Die Anleger richten ihren Blick nun auf entscheidende Wirtschaftsdaten. Am Mittwoch wird der Verbraucherpreisindex für Januar veröffentlicht, der Aufschluss über die aktuelle Inflationsentwicklung geben soll. Am Donnerstag folgt der PCE-Preisindex für Februar – das von der Federal Reserve bevorzugte Inflationsmaß.

Beide Berichte gelten als richtungsweisend für die künftige Zinspolitik der US-Notenbank. Sollten die Daten eine hartnäckig hohe Inflation bestätigen, könnten Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen weiter schwinden. Für deutsche Anleger mit US-Engagements bleibt die Kombination aus geopolitischen Risiken und Inflationsdruck ein wichtiger Faktor.

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