US-Börsen uneinheitlich: Nasdaq dreht nach Verlusten ins Plus
Technologiewerte erholen sich nach schwachem Start. Dollar gewinnt an Stärke.

Die US-Aktienmärkte zeigten sich am Dienstag nach dem verlängerten Wochenende zunächst schwankungsanfällig. Der technologielastige Nasdaq Composite verlor im frühen Handel mehr als 1%, konnte die Verluste jedoch im Tagesverlauf aufholen. Alle drei wichtigen US-Indizes notierten zuletzt leicht im positiven Bereich.
Die volatile Entwicklung setzt den Trend der vergangenen Wochen fort. Der Nasdaq verzeichnete bereits die fünfte Woche in Folge Verluste, belastet durch zunehmende Sorgen über die langfristigen Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Unternehmensgewinne.
Skepsis bei KI-Investitionen wächst
Trotz stark steigender Ausgaben für künstliche Intelligenz mehren sich kritische Stimmen. Eine Umfrage der Bank of America unter Fondsmanagern ergab, dass ein Rekordanteil der Befragten die derzeitigen KI-Investitionen der Unternehmen für übertrieben hält. Diese Skepsis drückt insbesondere auf Technologiewerte.
General Mills brach am Dienstag deutlich ein, nachdem der Cheerios-Hersteller seinen Jahresausblick senkte. Als Grund nannte das Unternehmen eine schwache Konsumstimmung, die auf eine verhaltene Kauflaune amerikanischer Verbraucher hindeutet.
Mehrheit der Unternehmen übertrifft Erwartungen
Rund ein Viertel der im S&P 500 gelisteten Unternehmen muss noch Quartalszahlen vorlegen. Die bisherige Bilanz fällt positiv aus: Nach Daten von LSEG haben etwa 80% der Firmen die Gewinnerwartungen erfüllt oder übertroffen.
Am Freitag steht mit der ersten Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum für das vierte Quartal 2025 ein wichtiger Termin an. Die Daten werden Aufschluss über die Wachstumsdynamik zum Jahresende geben und als Grundlage für die Prognosen Anfang 2026 dienen.
Dollar legt zu - Edelmetalle unter Druck
Der US-Dollar gewann an Wert und legte insbesondere gegenüber dem britischen Pfund zu. Schwache Arbeitsmarktdaten aus Großbritannien stützten die amerikanische Währung. Im Gegenzug gaben die Preise für Gold, Silber und Kupfer nach, da ein stärkerer Dollar diese in anderen Währungen teurer macht.
