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US-Börsen rutschen ab: Dow Jones verliert fast ein Prozent

Breite Verluste in Industrie, Technologie und Grundstoffen drücken alle drei großen US-Indizes deutlich ins Minus.

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US-Börsen rutschen ab: Dow Jones verliert fast ein Prozent

Die Wall Street schloss am Freitag mit spürbaren Verlusten. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,95 Prozent und markierte damit ein neues 3-Monats-Tief. Noch stärker traf es den technologielastigen Nasdaq Composite, der 1,59 Prozent einbüßte, während der breite S&P 500 um 1,33 Prozent nachgab.

Besonders hart traf es Caterpillar, das im Dow Jones mit minus 3,57 Prozent oder 25,18 Punkten auf 680,90 US-Dollar der größte Verlierer war. Nvidia verlor 3,05 Prozent auf 177,75 US-Dollar, Amazon gab 2,66 Prozent auf 213,21 US-Dollar nach. Einzig Boeing stemmt sich gegen den Abwärtstrend und legte 4,07 Prozent auf 231,10 US-Dollar zu.

Im S&P 500 ragte CF Industries Holdings mit einem Plus von 4,51 Prozent auf 115,78 US-Dollar positiv heraus und erreichte dabei ein neues 3-Jahres-Hoch. Auf der Verliererseite brach Teradyne um 10,66 Prozent auf 273,00 US-Dollar ein, Corning verlor 8,50 Prozent und Old Dominion Freight Line gab 7,90 Prozent nach.

Marktbreite deutlich negativ

Die Marktbreite zeichnete ein klares Bild: An der NYSE überwogen fallende Aktien die steigenden mit 2.117 zu 641. An der Nasdaq verloren 2.258 Titel, nur 1.087 konnten zulegen. Das Verhältnis signalisiert einen breiten, marktweiten Verkaufsdruck ohne sektorale Ausnahmen.

Der Angstindex CBOE Volatility Index (VIX) schnellte um 24,25 Prozent auf 29,51 Punkte hoch – ein neues 6-Monats-Hoch. Ein VIX-Wert über 25 gilt als Zeichen erhöhter Nervosität an den Märkten und deutet auf steigende Unsicherheit unter institutionellen Investoren hin.

Rohstoffe und Währungen im Überblick

Gegen den Aktientrend legten Rohstoffe kräftig zu. Gold-Futures stiegen um 1,98 Prozent auf 5.179,44 US-Dollar je Feinunze. Rohöl verteuerte sich sogar um 12,13 Prozent auf 90,84 US-Dollar pro Barrel, Brent-Öl kletterte um 8,54 Prozent auf 92,70 US-Dollar.

Am Devisenmarkt notierte EUR/USD nahezu unverändert bei 1,16. Der US-Dollar-Index gab 0,45 Prozent auf 98,86 nach, während USD/JPY leicht um 0,22 Prozent auf 157,88 anzog. Für deutsche Anleger mit US-Engagements bleibt die Währungsentwicklung ein wichtiger Faktor bei der Renditeberechnung.

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