US-Banken vor starkem Q4: Investmentbanking treibt Gewinne
Die größten US-Banken stehen vor einem profitablen vierten Quartal 2024. Analysten erwarten deutlich höhere Gewinne, getrieben durch eine Wiederbelebung im Investmentbanking. JPMorgan Chase eröffnet die Berichtssaison am 13. Januar.

Die Wall Street blickt optimistisch auf die kommende Berichtssaison der US-Großbanken. Laut Reuters-Analysen werden JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup und weitere Institute voraussichtlich deutlich höhere Quartalsgewinne vermelden. Als Haupttreiber gilt eine deutliche Erholung im Investmentbanking-Geschäft.
Berichtssaison startet nächste Woche
Den Auftakt macht JPMorgan Chase, die größte US-Bank, am 13. Januar. Einen Tag später folgen Citigroup, Bank of America und Wells Fargo mit ihren Quartalszahlen. Goldman Sachs und Morgan Stanley schließen die Reihe am 15. Januar ab. Investoren und Analysten erwarten insbesondere von den Investmentbanking-Sparten positive Überraschungen.
M&A-Aktivität nimmt Fahrt auf
Die erwarteten Gewinnsteigerungen basieren vor allem auf einer Wiederbelebung des Fusions- und Übernahmegeschäfts (M&A). Nach einer längeren Flaute beschleunigte sich die Geschäftstätigkeit im vierten Quartal deutlich. Experten sprechen von einem "perfekten Rezept" für die Banken, da mehrere positive Faktoren zusammenkamen.
Bedeutung für deutsche Anleger
Für deutsche Investoren sind die Zahlen der US-Großbanken ein wichtiger Indikator für die globale Finanzmarktlage. Starke Ergebnisse im Investmentbanking signalisieren wachsendes Vertrauen der Unternehmen und könnten auch europäische Banken beflügeln. Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich die optimistischen Prognosen bewahrheiten und wie nachhaltig die Erholung im Investmentbanking ist.
