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US-Aufsicht verschärft Auflagen für Meta

US-Verbraucherschutzbehörde legt neue Datenschutzauflagen für Meta fest: Unternehmen wehrt sich dagegen

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US-Aufsicht verschärft Auflagen für Meta

Der Facebook-Konzern Meta, ehemals bekannt als Facebook, steht erneut vor schwerwiegenden Auflagen durch die US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC). Laut den neuen Vorschlägen der FTC soll Meta untersagt werden, neue Produkte oder Funktionen herauszubringen, bis das Datenschutzprogramm des Konzerns von einer Aufsichtsperson positiv bewertet wird. Auch soll der US-Konzern Daten von Nutzern unter 18 Jahren nicht mehr zum Geldverdienen nutzen dürfen, um Minderjährige besser vor Datensammlung und Ausnutzung zu schützen.

Die FTC wirft Meta vor, vorherige Datenschutzauflagen verletzt zu haben. So hätten Software-Entwickler in einigen Fällen regelwidrig Zugang zu Nutzerdaten gehabt und der Konzern fälschlicherweise behauptet, dass Eltern beim Chatdienst Messenger Kids die Kontrolle darüber hätten, mit wem ihre Kinder kommunizieren. Bereits im Jahr 2020 hatte die US-Verbraucherschutzbehörde weitere Datenschutzauflagen gegen Meta verhängt, die der Konzern befolgen musste und eine Strafe von fünf Milliarden Dollar zahlen musste.

Meta kritisierte die neuen Vorschläge der FTC und bezeichnete sie als "politische Show-Aktion". Das Unternehmen kündigte an, sich gegen die neuen Auflagen zu wehren und argumentierte, dass die FTC nicht einseitig Auflagen der damals von einem Gericht abgesegneten Vereinbarung zwischen der Behörde und dem Konzern ändern dürfe. Darüber hinaus verweise die FTC auf Jahre zurückliegende Probleme, so Meta.

Ob Meta gegen die neuen Vorschläge vor Gericht ziehen wird, steht noch aus. Über die Vorschläge, zu denen Meta in dem Verfahren Stellung nehmen kann, werden die aktuell drei FTC-Mitglieder entscheiden. Meta kann danach dagegen vor Gericht ziehen. Alle drei sind Demokraten aus der Partei von US-Präsident Joe Biden. Eine Republikanerin war aus Protest gegen den Kurs von FTC-Chefin Lina Khan zurückgetreten.

Die neuen Auflagen der FTC zeigen, dass der Druck auf Tech-Unternehmen im Bereich Datenschutz weiterhin hoch bleibt und die Aufsichtsbehörden bereit sind, bei Verstößen durchzugreifen. Meta steht nun vor der Herausforderung, seine Datenschutz- und Datensicherheitsprozesse zu verbessern und die regulatorischen Anforderungen einzuhalten, um mögliche Strafen und Einschränkungen zu vermeiden.

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