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US-Aktienmärkte schließen uneinheitlich

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US-Aktienmärkte schließen uneinheitlich

Die US-Aktienmärkte beendeten die Handelswoche mit geringen Schwankungen, aber uneinheitlichen Ergebnissen. Der Leitindex Dow Jones Industrial rettete sich knapp ins Plus und verzeichnete den zehnten Gewinntag in Folge. Dennoch war der Tagesgewinn mit 2,51 Punkten oder 0,01 Prozent auf 35.227 Punkte nur minimal. Die größte Gewinnserie seit sechs Jahren bleibt jedoch bestehen. Tech-Aktien blieben geschwächt, während Anleger ihr Interesse an Pharma- und Finanzwerten entdeckten. Analysten erwarten eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed in der kommenden Woche, aber es wird spekuliert, dass danach eine Zinspause eintreten könnte.

Die Nasdaq verzeichnete nach den heftigen Verlusten des Vortages nur einen leichten Rückgang. Die Investoren machten sich Sorgen über die Bewertungen angesichts der jüngsten Kursrückgänge und des überkauften Marktes. Im DAX bewegte sich der Markt in einer engen Bandbreite und schloss leicht im Minus. Der deutsche Softwareriese SAP war der größte Verlierer im DAX, nachdem das Unternehmen seine Prognose für das Cloud-Geschäft gesenkt hatte. Auch in der kommenden Woche werden die Unternehmensergebnisse und die Zinsentscheide der Notenbanken weiterhin im Fokus stehen.

Der Eurokurs blieb im späten US-Devisenhandel nahezu unverändert, nachdem er zuvor unter Druck geraten war. Der starke Dollar wurde durch robuste US-Arbeitsmarktdaten gestützt, die Spekulationen über weitere Zinserhöhungen durch die Fed verstärkten. Pfizer rechnet nach einem Tornado-Schaden in einem wichtigen Arzneimittelwerk in den USA mit einem wochenlangen Ausfall der Anlage, was zu Engpässen führen könnte. BASF und Mingyang gründeten ein Gemeinschaftsunternehmen für einen Offshore-Windpark in Südchina, um den neuen BASF-Verbundstandort mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

BMW eröffnete die Produktion seiner neuen 5er-Reihe und des neuen Elektromodells i5 in Dingolfing. Der Anteil elektrischer Fahrzeuge an der Produktion soll stark steigen, um der Konkurrenz durch Tesla entgegenzuwirken. Die VW-Tochter Audi verhandelt mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner SAIC über die gemeinsame Entwicklung von Elektroautos. Und schließlich ergaben sich aufgrund des Einstiegs des US-Finanzinvestors Silver Lake in die Software AG außerplanmäßige Wechsel im MDAX und SDAX.

AktienmarktBörseDow JonesUSA

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