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UniCredit setzt Aktienrückkauf fort

Bank erwirbt Ende Dezember über 730.000 eigene Anteile

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UniCredit setzt Aktienrückkauf fort

Die UniCredit S.p.A. hat bekannt gegeben, dass sie im Rahmen ihres laufenden Rückkaufprogramms eigene Stammaktien erworben hat. Wie das Institut mitteilte, wurden zwischen dem 22. und 23. Dezember insgesamt 731.509 eigene Aktien am Markt gekauft. Der durchschnittliche Einzelpreis belief sich dabei auf 69,7901 Euro je Aktie, womit sich der Gesamtwert der Transaktion auf rund 51,1 Millionen Euro summierte. Der Rückkauf erfolgte im Einklang mit den bestehenden Ermächtigungen und Programmen, die von den zuständigen Gremien der Bank beschlossen worden waren.

Mit dem jüngsten Erwerb erhöhte sich der Bestand der von UniCredit gehaltenen eigenen Aktien auf insgesamt etwa 43,4 Millionen Stück. Diese Menge entspricht rund 2,8 Prozent des gesamten Grundkapitals der Bank. Eigene Aktien können von Kreditinstituten unter anderem für Kapitalmanagementzwecke, Mitarbeiterbeteiligungsprogramme oder zur Bedienung von Finanzinstrumenten eingesetzt werden. Der aktuelle Bestand bewegt sich weiterhin innerhalb der regulatorisch zulässigen Grenzen.

Die Transaktion fand in einem Marktumfeld statt, das zum Jahresende von vergleichsweise niedrigen Umsätzen und einer abwartenden Haltung vieler Investoren geprägt war. An der Börse in Mailand zeigten sich die Kurse zuletzt nur wenig bewegt, da Marktteilnehmer vor dem Jahreswechsel Gewinne sicherten und neue Impulse ausblieben. Auch der Bankensektor verzeichnete in dieser Phase keine einheitliche Tendenz.

Die Aktie von UniCredit reagierte auf die Veröffentlichung der Angaben zum Aktienrückkauf ohne deutliche Kursausschläge. Das Papier schloss am Montag mit einem Abschlag von 0,9 Prozent bei 69,33 Euro. Damit lag der Schlusskurs leicht unter dem durchschnittlichen Preis, zu dem die im genannten Zeitraum zurückgekauften Aktien erworben worden waren. Der Handel verlief insgesamt ruhig.

UniCredit zählt zu den führenden europäischen Bankengruppen und ist in mehreren Kernmärkten aktiv. Das Geschäftsmodell umfasst sowohl das Firmen- und Investmentbanking als auch das Privatkundengeschäft. Der Konzern ist in Italien besonders stark vertreten, erzielt aber auch in Deutschland sowie in Mittel- und Osteuropa einen erheblichen Teil seiner Erträge. Zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres verwaltete die Gruppe hohe Einlagen- und Kreditvolumina.

Die Bekanntgabe des Aktienrückkaufs reiht sich in eine Serie von Maßnahmen ein, mit denen die Bank ihre Kapitalstruktur steuert. Solche Schritte werden regelmäßig von Investoren beobachtet, da sie Rückschlüsse auf die Einschätzung des Managements zur eigenen finanziellen Lage und zur Entwicklung des Aktienkurses zulassen. Weitere Informationen zur Fortführung des Programms wurden zunächst nicht veröffentlicht.

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