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UBS plant weitere Stellenstreichungen 2026

Personalabbau folgt auf finale IT-Integration der Credit Suisse

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UBS plant weitere Stellenstreichungen 2026

Die UBS Group AG wird im kommenden Jahr weitere Stellenstreichungen vornehmen, während sie in die finale Phase der Integration der Credit Suisse eintritt. Nach Informationen aus einem Bericht, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, plant die Bank zunächst eine neue Runde von Personalkürzungen Mitte Januar. Eine weitere, größere Abbauwelle soll im Verlauf des Jahres 2026 folgen und zeitlich mit dem Abschluss zentraler Integrationsschritte zusammenfallen.

Hintergrund der Maßnahmen ist insbesondere die umfangreiche IT-Migration von Kundendaten und Systemen der Credit Suisse auf die Infrastruktur der UBS. Diese Migration gilt als einer der letzten großen Meilensteine des Zusammenschlusses beider Institute. Erst nach deren Abschluss, der für etwa Mitte 2026 erwartet wird, soll die zweite Phase des Stellenabbaus umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang wurden bestimmte IT- und Betriebsfunktionen vorübergehend beibehalten, um einen stabilen und reibungslosen Übergang sicherzustellen.

Ein Sprecher der UBS erklärte, dass sich viele der geplanten Personalreduzierungen über mehrere Jahre erstrecken werden. Gleichzeitig betonte die Bank, dass sie bestrebt sei, betroffene Mitarbeiter nach Möglichkeit innerhalb des Konzerns weiterzubeschäftigen. Interne Versetzungen sollen dazu beitragen, Know-how im Unternehmen zu halten und soziale Auswirkungen abzufedern. Konkrete Zahlen zum Umfang des Stellenabbaus nannte die UBS bislang nicht.

Die Maßnahmen erfolgen im letzten Jahr eines Integrationsprozesses, der seit der Übernahme der Credit Suisse erhebliche organisatorische und operative Anpassungen erforderlich gemacht hat. Neben der Zusammenführung von Geschäftsbereichen und der Harmonisierung von Prozessen spielt die Konsolidierung der IT-Landschaft eine zentrale Rolle. Diese Schritte gelten als Voraussetzung für langfristige Effizienzgewinne und Kostensenkungen.

An den Märkten wurden die Berichte aufmerksam verfolgt. Die UBS-Aktie zeigte sich zuletzt stabil und bewegte sich im Rahmen des allgemeinen Marktumfelds. Investoren beobachten insbesondere, wie konsequent die Bank ihre Integrationsziele umsetzt und ob die geplanten Maßnahmen zu den angestrebten Einsparungen führen. Gleichzeitig bleibt offen, wie sich die weiteren Personalmaßnahmen auf die operative Entwicklung und das Tagesgeschäft auswirken werden.

Die UBS äußerte sich auf Anfragen nach weiteren Details zunächst nicht. Die kommenden Monate dürften daher im Zeichen weiterer Entscheidungen stehen, die den Abschluss eines der größten Bankenzusammenschlüsse Europas prägen werden.

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