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TSX-Futures steigen trotz gemischter Signale vom US-Arbeitsmarkt

Kanadische Börse profitiert von Rohstoffgewinnen, während starke US-Jobdaten Fed-Zinssenkungen verzögern könnten

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TSX-Futures steigen trotz gemischter Signale vom US-Arbeitsmarkt

Die Futures auf den kanadischen Leitindex S&P/TSX 60 legten am Donnerstagmorgen um 0,2 Prozent zu. Anleger werteten Unternehmensberichte aus und verarbeiteten die Auswirkungen überraschend starker US-Arbeitsmarktdaten vom Vortag.

Der S&P/TSX Composite Index hatte am Mittwoch bei 33.254,19 Punkten leicht nachgegeben und sich damit von seinem Intraday-Rekordhoch zurückgezogen. Ein Allzeithoch auf Schlusskursbasis war zuvor am Dienstag erreicht worden.

Belastet wurde der kanadische Markt durch einen Kurseinbruch bei Shopify, nachdem das E-Commerce-Unternehmen enttäuschende Prognosen für seine Free-Cashflow-Margen abgegeben hatte. Dies zog den gesamten Technologiesektor nach unten. Auch Immobilien- und Finanzwerte gaben nach.

Rohstoffwerte stützen den Index

Der rohstofflastige kanadische Index fand jedoch Unterstützung durch Gewinne bei Material- und Energiewerten. Diese spiegelten höhere Preise für Öl und Edelmetalle wider und kompensierten teilweise die Verluste in anderen Sektoren.

Auch die US-Futures zeigten sich am Donnerstagmorgen freundlich. Der Dow Jones Future notierte 0,3 Prozent höher, während S&P 500 und Nasdaq 100 Futures ebenfalls um jeweils 0,3 Prozent zulegten.

Starke Jobdaten verschieben Zinssenkungserwartungen

Die US-Arbeitsmarktdaten vom Mittwoch übertrafen die Erwartungen deutlich. Die Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft stiegen im Januar um 130.000 Stellen, während die Arbeitslosenquote leicht auf 4,3 Prozent sank.

Die robusten Zahlen untermauerten zwar die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft, dämpften jedoch die Hoffnungen auf eine baldige Zinssenkung durch die Federal Reserve. Händler schraubten daraufhin ihre Erwartungen für eine unmittelbar bevorstehende Lockerung der Geldpolitik zurück.

Allerdings enthielt der Bericht auch erhebliche Abwärtskorrekturen früherer Daten. Diese zeigten eine zugrunde liegende Schwäche am Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr. Analysten der ING wiesen darauf hin, dass die Wirtschaft abgesehen von Freizeit, Gastgewerbe, privatem Gesundheitswesen und Regierung tatsächlich kontinuierlich Arbeitsplätze verloren habe.

"Dies deutet darauf hin, dass die Risiken weiterhin in Richtung einer stärkeren Zinssenkung durch die Fed tendieren, als die zwei Reduzierungen, die derzeit in unserer Prognose vorgesehen sind", erklärten die ING-Analysten. Die Wall-Street-Indizes hatten am Mittwoch eine dreitägige Gewinnserie beendet und leicht nachgegeben.

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