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Trump-Xi-Gipfel: USA und China einigen sich auf KI-Protokoll

Beim ersten US-Präsidentenbesuch in China seit 2017 vereinbaren Washington und Peking gemeinsame KI-Best-Practices.

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Trump-Xi-Gipfel: USA und China einigen sich auf KI-Protokoll

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping haben sich beim zweitägigen Gipfeltreffen in Peking auf ein gemeinsames Protokoll über Best Practices für künstliche Intelligenz geeinigt. Die Vereinbarung soll sicherstellen, dass nichtstaatliche Akteure keinen Zugriff auf KI-Modelle erhalten. Trumps Besuch markiert den ersten Aufenthalt eines amtierenden US-Präsidenten in China seit 2017.

US-Finanzminister Scott Bessent erläuterte die Bedeutung des Abkommens am Donnerstag gegenüber dem Sender CNBC. „Die beiden KI-Supermächte werden den Dialog aufnehmen. Wir werden ein Protokoll über die künftige Vorgehensweise bei Best Practices für KI erstellen, um sicherzustellen, dass nichtstaatliche Akteure keinen Zugriff auf diese Modelle erhalten", sagte Bessent. Die Einigung unterstreicht, dass beide Länder trotz ihrer geopolitischen Rivalität in bestimmten Technologiefragen kooperieren wollen.

Bessent: USA führen beim Thema KI

Bessent betonte dabei selbstbewusst die technologische Überlegenheit der Vereinigten Staaten. „Der Grund, warum wir in der Lage sind, fundierte Diskussionen mit den Chinesen über KI zu führen, ist, dass wir die Führung innehaben", so der Finanzminister. Er fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass wir dieselben Gespräche führen würden, wenn sie uns so weit voraus wären." Diese Aussage verdeutlicht, dass Washington die eigene Stärke im KI-Bereich als Verhandlungsgrundlage betrachtet.

Bessent äußerte sich zudem optimistisch über die Zukunft der KI-Entwicklung und erwartet einen massiven Entwicklungssprung bei den kommenden Veröffentlichungen großer Sprachmodelle von Alphabets Gemini und OpenAI. Beide Unternehmen gelten als führende Akteure im globalen Wettbewerb um leistungsfähige KI-Systeme.

Nvidia im Mittelpunkt des Halbleiterstreits

Ein zentrales Thema des Gipfels ist der Streit um den Export fortschrittlicher Halbleiter nach China. Washington hat den Verkauf von Hochleistungschips, primär von Nvidia, nach China eingeschränkt, um die dortige KI-Entwicklung zu begrenzen. Auf Berichte angesprochen, wonach Washington den Verkauf von Nvidias H200-KI-Chips an mehrere große chinesische Technologieunternehmen genehmigt habe, sagte Bessent, es habe in dieser Angelegenheit viel Hin und Her gegeben.

Bemerkenswert ist, dass Nvidia-CEO Jensen Huang Trumps Delegation nach China als kurzfristiger Neuzugang begleitete. Die Anwesenheit des Chefs des weltgrößten Chip-Herstellers unterstreicht die wirtschaftliche Dimension des Gipfels und die enge Verflechtung von Technologiepolitik und Diplomatie.

Taiwan bleibt heißes Eisen

Neben KI und Halbleitern dominierte das Thema Taiwan die Gespräche. In der offiziellen Mitteilung aus Peking hieß es, Xi habe betont, dass Taiwan das wichtigste Thema für die bilateralen Beziehungen sei, und vor einem falschen Umgang mit dieser Angelegenheit gewarnt. Peking beansprucht Taiwan als Teil seines Territoriums – ein Standpunkt, den die USA nicht anerkennen.

Bessent erklärte, Trump werde sich in den kommenden Tagen ausführlicher zu Taiwan äußern. Der Gipfel soll am Freitag enden. Bereits am Mittwoch hatte Bessent vor dem eigentlichen Treffen zwischen Trump und Xi den chinesischen Vize-Premierminister He Lifeng in Südkorea getroffen, um die Gespräche vorzubereiten. Das erste wichtige Treffen zwischen Trump und Xi endete am Donnerstag um 12:00 Uhr Ortszeit.

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