Trump verkündet Entmilitarisierungsabkommen mit Hamas
US-Präsident Donald Trump hat die Unterstützung Ägyptens, der Türkei und Katars für ein umfassendes Entmilitarisierungsabkommen mit der Hamas bekannt gegeben. Zudem forderte er die palästinensische Gruppe auf, ihre Waffenstillstandsverpflichtungen einzuha

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag erklärt, dass er bei der Ausarbeitung eines umfassenden Entmilitarisierungsabkommens mit der Hamas die Unterstützung wichtiger regionaler Akteure erhalten hat. Ägypten, die Türkei und Katar stehen hinter den Bemühungen, die palästinensische Gruppe zu entwaffnen.
Neue Übergangsregierung für Gaza geplant
Trump kündigte zudem seine Unterstützung für die Bildung einer "neu ernannten palästinensischen technokratischen Regierung" an, die Gaza während einer Übergangsphase regieren soll. "Mit der Unterstützung Ägyptens, der Türkei und Katars werden wir ein UMFASSENDES Entmilitarisierungsabkommen mit der Hamas sichern", schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Gleichzeitig forderte er die Hamas auf, ihre Verpflichtungen aus dem bestehenden Waffenstillstandsabkommen "unverzüglich" einzuhalten.
20-Punkte-Plan zur Konfliktlösung
Die Äußerungen Trumps erfolgen im Rahmen der zweiten Phase seines 20-Punkte-Plans zur Beendigung des Israel-Hamas-Konflikts im Gazastreifen. Das Ziel ist die Etablierung eines Verwaltungsorgans für Gaza – das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens. Die drei genannten Länder Ägypten, Türkei und Katar hatten bereits als Vermittler zwischen Israel und der Hamas fungiert und zum Waffenstillstand beigetragen, der im Oktober offiziell in Kraft trat.
Erste Erfolge trotz Verstößen
Obwohl es seit dem Waffenstillstand mehrere Verstöße gegeben hat, wurden wichtige Teile des ersten Planabschnitts bereits umgesetzt. Das israelische Militär zog sich aus der östlichen Hälfte des Gazastreifens zurück, während die Hamas im Gegenzug mehrere israelische Geiseln freiließ. Die internationale Gemeinschaft beobachtet nun gespannt, ob die zweite Phase des Plans erfolgreich umgesetzt werden kann und ob die beteiligten regionalen Mächte ihre Vermittlerrolle weiterhin konstruktiv wahrnehmen werden.
