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Trump telefoniert mit Warren über Kreditkartenzinsen

US-Präsident Donald Trump kontaktierte Senatorin Elizabeth Warren nach ihrer Kritik an seiner Wirtschaftspolitik. Im Zentrum des Gesprächs standen hohe Kreditkartenzinsen und Wohnkosten für amerikanische Familien.

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Trump telefoniert mit Warren über Kreditkartenzinsen

US-Präsident Donald Trump hat sich am Montag telefonisch mit der demokratischen Senatorin Elizabeth Warren ausgetauscht, nachdem diese seine Wirtschaftspolitik scharf kritisiert hatte. Warren, die als ranghöchstes Mitglied des Senatsausschusses für Banken, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten fungiert, nutzte das Gespräch, um konkrete Forderungen zur Kostenentlastung amerikanischer Familien zu platzieren.

Forderung nach Zinsobergrenze

"Ich habe ihm gesagt, dass der Kongress Gesetze zur Deckelung der Kreditkartenzinsen verabschieden kann, wenn er sich tatsächlich dafür einsetzt", erklärte Warren in einer offiziellen Stellungnahme. Der Hintergrund: Trump hatte bereits eine einjährige Zinsobergrenze von 10% für Kreditkarten ab dem 20. Januar gefordert. Diese Ankündigung hatte die Aktien von Kreditkartenunternehmen und Kreditgebern bereits unter Druck gesetzt.

Wohnkosten im Fokus

Neben den Kreditkartenzinsen drängte Warren den Präsidenten, die Republikaner im Repräsentantenhaus zur Verabschiedung des überparteilichen ROAD to Housing Act zu bewegen. Das Gesetz, das den Senat bereits einstimmig passiert hat, zielt darauf ab, das Wohnraumangebot zu erhöhen und die Kosten für Mieter und Käufer zu senken. Warren betonte, dass dies eine konkrete Möglichkeit sei, Trumps Wahlkampfversprechen zur Kostensenkung einzulösen.

Kritik an gebrochenen Versprechen

Vor dem Telefonat hatte Warren in einer Rede kritisiert, dass Trump "die Kosten für Familien in die Höhe treibe", obwohl er im Wahlkampf versprochen hatte, die Belastungen "vom ersten Tag an" zu reduzieren. Sie forderte den Präsidenten auf, "seinen Einfluss zu nutzen und zum Hörer zu greifen" - eine Aufforderung, der Trump offenbar nachkam.

Politischer Druck steigt

Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Lebenshaltungskosten für amerikanische Haushalte ein zentrales politisches Thema bleiben. Hohe Zinsen auf Kreditkartenschulden und steigende Wohnkosten belasten besonders Familien mit mittleren und niedrigen Einkommen. "Keine weiteren Verzögerungen. Es ist an der Zeit, amerikanische Familien zu entlasten", schloss Warren ihre Erklärung.

Die Finanzbranche beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da eine Zinsobergrenze die Geschäftsmodelle vieler Kreditkartenanbieter grundlegend verändern würde. Ob Trump seine Ankündigung in konkrete Gesetzesinitiativen umsetzen wird, bleibt abzuwarten.

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