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Trump plant Maßnahmen gegen hohe Lebenshaltungskosten in den USA

US-Präsident Donald Trump hat mehrere Vorschläge zur Senkung der Lebenshaltungskosten vorgelegt. Darunter ein Verbot für Wall-Street-Investoren beim Hauskauf und eine Deckelung der Kreditkartenzinsen auf 10%.

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Trump plant Maßnahmen gegen hohe Lebenshaltungskosten in den USA

US-Präsident Donald Trump steht vor den Kongresswahlen unter Druck, die Sorgen der Wähler über steigende Lebenshaltungskosten anzugehen. Der republikanische Präsident hat nun eine Reihe politischer Vorschläge präsentiert, die sowohl das Wohneigentum fördern als auch die Kosten für Verbraucher senken sollen. Ökonomen warnen jedoch, dass diese Maßnahmen zwar Finanzunternehmen und Investoren treffen könnten, aber kaum zur tatsächlichen Kostensenkung beitragen werden.

Verbot für Wall-Street-Investoren beim Hauskauf

Anfang Januar kündigte Trump über seine Social-Media-Plattform Truth Social an, Wall-Street-Investoren den Kauf von Einfamilienhäusern verbieten zu wollen. Ziel sei es, die Immobilienpreise zu senken und mehr Amerikanern den Weg ins Eigenheim zu ermöglichen. Laut Regierungsdaten besaßen institutionelle Investoren 2022 etwa 3% der vermieteten Einfamilienhäuser. Konkrete Details zur Umsetzung des Verbots lieferte Trump bislang nicht.

Kreditkartenzinsen sollen auf 10% begrenzt werden

Ein weiterer überraschender Vorschlag betrifft die Deckelung von Kreditkartenzinsen auf 10% für ein Jahr ab dem 20. Januar. Die Ankündigung ließ Finanzaktien abstürzen und überrumpelte die Kreditbranche. Analysten weisen darauf hin, dass eine solche Obergrenze vom Kongress implementiert werden müsste. Frühere Gesetzesinitiativen in diese Richtung scheiterten bereits.

Die Banken sprechen sich lautstark gegen den Vorschlag aus, da sie befürchten, die Kreditverfügbarkeit einschränken zu müssen. Dies würde letztlich den Verbrauchern schaden. Pressesprecherin Karoline Leavitt erklärte, Trump erwarte dennoch die Kooperation der Kreditkartenunternehmen. Bloomberg berichtete am Freitag, die Regierung erwäge eine Durchführungsverordnung zur Regelung der Zinsobergrenzen.

Altersvorsorge für Immobilienkauf nutzen

Wirtschaftsberater Kevin Hassett kündigte an, die Regierung plane, Sparern die Nutzung ihrer 401(k)-Altersvorsorgepläne für Anzahlungen beim Hauskauf zu gestatten. Ein 401(k)-Plan ermöglicht es Arbeitnehmern, steuerfreie Einkünfte für den Ruhestand anzusparen. Weitere Details zu dieser Maßnahme sollen im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos bekannt gegeben werden.

Parteiübergreifende Zusammenarbeit möglich

Interessanterweise bringen mehrere von Trumps Vorschlägen den Republikaner mit demokratischen Gesetzgebern in Einklang. Senatorin Elizabeth Warren, führende Demokratin im Bankenausschuss des Senats, hatte ähnliche Initiativen bereits in der Vergangenheit vorangetrieben. Warren bestätigte Gespräche mit Trump über die Förderung entsprechender Gesetzesinitiativen.

Trotz der politischen Signale bleiben Ökonomen skeptisch. Sie bezweifeln, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen die Lebenshaltungskosten für amerikanische Haushalte spürbar senken werden. Die Auswirkungen auf Finanzunternehmen und Investoren könnten hingegen erheblich sein.

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